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Buchkritiken zu "Mrs. Fox will wieder heim"

Veröffentlichungen unter anderem in: Abendzeitung, Berliner Morgenpost, Bild der Frau, Bild, Bild und Funk, Bunter, BZ, Die Aktuelle, Die Welt, Frau im Spiegel, Funkuhr, Für Sie, Glückspost, Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost, Hörzu, TV Hören und Sehen, TZ München, Süddeutsche Zeitung, Stern, Stern Magazin, Sternbild, Tempo, etc.

Eine Auswahl:

Kieler Nachrichten Nr. 27 2007

Auf Schritt und Tritt von Engeln begleitet

Zu Gast in Kiel

Mit Buchautorin und Ex-TV-Moderatorin Sabrina Fox sprach Anke Pipke

Kiel- Früher war sie ein richtiger Fernsehstar. Sabrina Fox, damals Lallinger, Anfang der 90er Moderatorin bei SAT.1 und ZDF, die große Blonde aus München, die so markant das „r“ rollen kann. Heute ist sie erfolgreiche Buchautorin. Ihr Thema: Engel. Da trifft man sich doch am besten im Cafe Engelchen im Sophienhof. Haben die Engel sie geleitet? „Nein“, lacht sie, „das Navigationssystem.“

Sabrina Fox ist zu einer Buchpräsentation nach Kiel gekommen. Im Kulturforum wird sie abends mit Engelsübungskarten, auf denen kleine Gebete stehen, Anleitungen geben, wie es ist, „wenn Engel uns begleiten“. Erst seit April 2006 lebt sie wieder in München, eine gescheiterte Ehe und 17 Jahre Los Angeles! Ein Zufall? „Ich glaube nicht an Zufälle“, sagt sie. Sie glaubt an Engel.

Als es beruflich kriselte, sei sie über eine Freundin auf die spirituelle Schiene geraten. Erst mit Skepsis, dann mit Feuereifer. „Die ganze Szene war mir schon suspekt, ist sie mir heute zum Teil immer noch“, bekennt sie ehrlich. „Aber es verschönert mein Leben.“ Es war nicht immer ein schönes Leben. „Ich bin im sozialen Wohnungsbau aufgewachsen, mein Vater war Alkoholiker und hat mich mit 17 rausgeschmissen“, erinnert sie sich. Sie aber arbeitet sich hoch. Von der Sekretärin bis zum Fernsehstar, ist die erste Frau, die im ZDF-Abendprogramm moderiert. „Traumjob“ heißt die Sendung, die für Sabrina Fox zum Alptraum flopt. „Ich fühlte mich wie eine Schauspielerin in meinem eigenen Leben“, erläutert die 48-Jährige. „Heute bin ich glücklich, weil ich gelernt habe, in Krisenzeiten aufzuräumen.“

Zehn Jahre bildet sie sich fort über alle Themen der Meditation, des Spirituellen. „Ich habe Nächte allein im Wald verbracht, mittwochs nicht gesprochen, eben vieles ausprobiert.“ Und mit den Engeln geredet. Wie macht man das? „Es ist eigentlich nur ein innerer Dialog mit der Ausgangsfrage: Warum passiert mir dieses oder jenes?“ Früher habe sie alle bekehren wollen, das liege ihr heute fern. „Ich freue mich allerdings, wenn ich jemanden inspirieren kann.“

Jetzt muss sie los. Die Räume im Kulturforum vor der Lesung „aufräumen“, mit Räucherstäbchen wird sie hindurch gehen, dabei beten und singen, um alles von schlechten Energien zu säubern. „Ich weiß, was viele denken“, sagt sie und die blauen Augen blitzen. „Eigentlich eine ganz nette Frau. Leider ist sie ein bischen verrückt.“