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Buchkritiken zu "Mrs. Fox will wieder heim"

Veröffentlichungen unter anderem in: Abendzeitung, Berliner Morgenpost, Bild der Frau, Bild, Bild und Funk, Bunter, BZ, Die Aktuelle, Die Welt, Frau im Spiegel, Funkuhr, Für Sie, Glückspost, Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost, Hörzu, TV Hören und Sehen, TZ München, Süddeutsche Zeitung, Stern, Stern Magazin, Sternbild, Tempo, etc.

Eine Auswahl:

Lichtspuren, Ausgabe Mai 2006 – Schweiz

„Wo bist du“

Im Gespräch mit Sabrina Fox

Auf welchem Weg haben Sie zu den Engeln gefunden?
Auf dem langen Weg (lacht). Ich war in einer beruflichen Krise und damals riet eine Freundin von mir, ich sollte mich doch an die Engel wenden. Ich arbeitete damals als Fernsehmoderatorin in Deutschland und ich dachte mir, das hat mir ja gerade noch gefehlt! Wenn jetzt herauskommt, dass ich auch noch mit Engeln reden will, dann kann ich meinen Beruf als ernsthafte Journalistin gleich an den Nagel haengen. Allerdings lies mich der Gedanke nicht mehr los und so begann ich mich auf die Suche nach Engeln zu machen. Ich war damals einfach so hilflos in meinem eigenen Leben, dass ich alles gemacht hätte. Gott sei Dank habe ich mich damals für die Engel entschieden.

Ein Lied auf Ihrer CD „Meine Lieder“ trägt den Titel „Wo bist Du?“ und endet mit der Zeile „Ich weiß jetzt, wo du bist.“ Wollen Sie uns verraten, wo Sie Ihren Engel gefunden haben?
Ich habe meine Engel da gefunden, wo sie immer waren und immer sein werden: In meiner Nähe. Gerade am Anfang meines Suchens las ich viele Bücher über Engel und ich war zwar inspiriert, aber auch ein bisschen enttäuscht. Viele Autoren konnten Engel sehen und beschrieben das in den großartigsten Farben und ich sah gar nichts. Ich haderte mit mir. Vielleicht bin ich nicht gläubig genug? Nicht gut genug? Nicht bemüht genug? Vielleicht mache ich etwas falsch und vielleicht habe ich den „richtigen Weg zu den Engeln“ einfach noch nicht gefunden? Später dann wurde mir in einer meiner Meditationen gesagt, dass die Engel verschiedene Wege haben, sich zu nähern und sie sich nur selten zeigen. Ich sollte mich auf das in meinem Inneren Gehörte verlassen ... und das war eben meine Art mit Engeln zu sprechen. Weit weniger spektakulär, als sie zu sehen (lacht).

Jeder Mensch sucht oder findet seinen eigenen Zugang zum Engel. Gibt es von Ihnen aus gesehen eine Wegleitung, die den Kontakt zu den himmlischen Wesen erleichtert?
Sie erleichtert es, aber ist vielleicht gerade deswegen nicht ganz einfach: Die Engel haben mir zu verstehen gegeben, dass sie immer da sind. Wir müssen nur fragen und sie antworten. Natürlich tut sich da nicht der Himmel auf und die himmlischen Engels-Chöre singen uns etwas vor. Die Engel sprechen in uns und dann findet in unseren Gedanken ein Dialog statt. Natuerlich fragen wir uns, ob wir uns diesen inneren Dialog vielleicht nur einbilden? Wie ueberprueft man also, ob man sich etwas einbildet oder ob es wirklich die Engel sind, die sich da melden? In dem man es ausprobiert und dann feststellt, ob es funktioniert oder nicht. Wenn ich eine Frage an die Engel habe, dann drücke ich vorher in einem einfachen Gebet meinen Wunsch danach aus. Zum Beispiel. „Liebe Engel, ich danke euch, dass ihr wie immer da seid. Ich brauche Hilfe.“ Dann fühle ich diesen Wunsch in mir und dann stelle ich meine Frage. Und dann warte ich auf die Antwort. Die kommt wie von selbst. Wie beim telefonieren, da antwortet ja auch jemand, ohne das wir uns vorher Gedanken machen, was unser Gespraechspartner antworten wird. Unser Verstand versucht ebenfalls schnell eine Antwort zu finden und „brüllt“ sie häufig regelrecht heraus. Die Engel sprechen aber mit der leisen Stimme und ihre Vorschläge enthalten nicht selten Ideen, an die wir einfach nicht gedacht haben. Ich schlage immer vor, die Vorschläge auszuprobieren und dann sehen Sie schon, ob sie funktionieren. Je häufiger wir erleben, wie gut die Vorschlaege sind, desto mehr vertrauen wir dann dem inneren Dialog der Engel.

„Wie Engel uns lieben“ ist der Titel eines ihrer Bücher, die Bestseller sind. Können Sie zusammenfassend schildern, auf welche Weise uns die Engel ihre Liebe bezeugen?
In dem sie uns begleiten. Engel sind wie großartige Eltern. Sie haben einen groesseren Überblick als wir und möchten, dass wir unserem Herzen und dem Wunsch unserer Seele folgen. Und wie liebevolle Eltern möchten Sie auch, dass wir ein glückliches Leben führen. Sie unterstützen uns nicht nur mit Gefühlen und Nähe – die wir erleben, wenn wir einfach danach fragen – sondern auch mit guten Ratschlägen, wie man das Leben verbessern kann.

Sie halten häufig Vorträge zum Engel-Thema und empfehlen dann jeweils ihren Zuhörerinnen, der Sehnsucht der Seele zu folgen. Sehnsucht kann ja unter Umständen auch Fehlformen annehmen und zuweilen artet Sehnsucht in irgendeine Form von Sucht aus. Wie manifestiert sich nach Ihrer Auffassung eine gute, gesunde Sehnsucht der Seele?
Die Sehnsucht der Seele ist, so glaube ich, ein natuerlicher Bestandteil von uns, weil unsere Seele aus Gott kommt und eine tiefe Erinnerung an Gott und den Zustand dieser ewigen Liebe hat. Sie ist uns selten bewusst, da wir uns ja in einem neuen Leben fuer neue Erfahrungen entscheiden und die gilt es zusammen mit dieser Sehnsucht zu verbinden. Die Sehnsucht, die ich meine, ist die Sehnsucht, die man fühlt, wenn der geliebte Mann oder die geliebte Frau nicht da ist. Man sehnt sich nach der Nähe und man vermisst schmerzlich dass der- oder diejenige nicht da ist. Jeder von uns kennt irgendwie das Gefühl. Die Sehnsucht der Seele ist das ähnliche Sehnen nach Gott und damit auch nach Wahrheit, nach Frieden, nach Liebe. Sucht ist in der Sehnsucht von der ich spreche, der nicht manipulierbare Wunsch nach eben diesen Werten. Diese Sehn-Sucht ist uns mitgegeben worden, weil wir uns tief in uns an dieses Gluecksgefuehl erinnern und es gelegentlich im Leben schmerzlich vermissen.

Jede Art von Sucht, die Sucht Recht haben zu wollen, die Sucht andere überzeugen zu wollen, die Sucht nach dem einzig richtigen Weg, ist unbefriedigend. Denn wie bei jedem anderen Süchtigen - Alkohol, Drogen, Essen, Sex - kann die Sucht nie befriedigt werden, sondern braucht immer mehr. Das ist der Unterschied von der Sehnsucht der Seele. Sie sucht nicht das „mehr“, sie sucht das „tiefer“.

Ihnen werden immer wieder Engel-Erlebnisse geschildert. Gibt es einen Bericht, der Sie ganz besonders tief beeindruckt hat?
Ich empfinde jedes Erlebnis als beeindruckend. Es freut mich sehr, wenn jemand sich auf den Weg macht und dann auch seine Engel auf seine ganz eigene Art entdeckt und erlebt. Häufig entstehen solche Erlebnisse aus dem was man so allgemein „Zufall“ nennt. Für mich sind es immer weitere Bestätigungen, dass die Welt in Gott große Aufmerksamkeit darauf verwendet, dass wir, wenn wir denn suchen, auch fündig werden. Und das erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit.

Sie haben zwei Gebetsengel entworfen, „einen zum Behalten und einen zum Verschenken“. Soll mit diesen beiden Figuren das Prinzip des Empfangens und Verschenkens dargestellt werden?
Ja, und zusätzlich auch der Schritt in das aktive Arbeiten mit der Engelwelt. Also, sie haben da den zweiten Engel und sie fühlen oder ahnen wem er weitergeschenkt werden soll. Für manche mag es eine große Überwindung sein, diesen Engel anzubieten. Manchmal kommt auch erst nach ein paar Wochen der Gedanke, wem denn der zweite Engel gehört. Denn die Engel freuen sich natürlich, wenn wir das, was wir in Gedanken hören auch umsetzen. Denn unsere Welt ändert sich nicht nur durch unsere Wünsche, sondern auch durch unsere Taten. Mut und das Vertrauen in Gott sind Eigenschaften, die die Engel gerne in uns sehen. Auch dabei helfen sie uns.

Sabrina Fox (48) ist Autorin und spirituelle Beraterin. Sie gibt Anregungen zum persönlichen Wachstum; stellt verschiedene Möglichkeiten der Meditation vor; weckt Neugierde auf den „Über-blick“ in unserem Leben und damit auch Verständnis für das Lebensende. Durch ihre Bücher, Fernseh- und Radiosendungen, Artikel, Vorträge und Workshops in Deutschland und den Vereinigten Staaten, sowie ihre Meditationskassetten möchte sie das persönliche und selbständige Verhältnis zwischen uns und dem, was sie Gott und seine Engel nennt, anregen. Ihr Wunsch ist es – durch das Vertiefen des Bewusstseins – Begeisterung, Mitgefühl und Freude am Leben zu vermitteln, denn unsere Aktionen und Reaktionen kreieren unser Leben und damit unser Wohlbefinden. Früher moderierte Sabrina Fox Fernsehsendungen. Ihre Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens begann 1994, als sie ein Karrieretal durchwandern musste. Sie begann ein intensives Meditationsstudium, bei dem sie die Möglichkeit hatte von vielen Meistern zu lernen. Sabrina erkannte die Wichtigkeit von Stille, Ehrlichkeit, Sensibilität und Mitgefühl. Nachdem ihre Engel und Lehrer sie dazu anregten, begann sie über ihre Erfahrungen zu schreiben.

Heute lebt Sabrina Fox gemeinsam mit ihrer 16-jährigen Tochter in München