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Februar 2005

Meine Lieben,

wohl jeder von uns ueberlegt sich am Anfang eines Jahres, wie er das Neue gestalten moechte. Ich natuerlich auch. Neben meiner aktiven Arbeit als Bildhauerin, wuerde ich mich ueber einen Austausch mit Euch freuen.

Eine meiner schoensten Momente dafuer war ein Nachmittag in Stellshagen, dem Ort meines jaehrlichen siebentaegigen Workshops. Das Wetter war herrlich und wir sassen alle kreuz und quer im Garten. Wir waren vielleicht zwanzig oder fuenfundzwanzig Leute, es war ein sogenannter „freier“ Nachmittag und die Haelfte war mit anderen Dingen beschaeftigt. Irgendwie ergab es sich, dass wir uns ueber die Verbindung zwischen Spiritualitaet und Sexualitaet unterhalten haben. Wir haben uns gebogen vor Lachen. Aber das war nicht alleine der Grund, warum mir dieser Nachmittag so besonders in Erinnerung ist. Es war die Leichtigkeit, die uns umgab. Die Offenheit, die Gemuetlichkeit, die Waerme. Ich glaube, wir alle waren beruehrt davon.

Das haette ich gerne wieder.

Und so ueberlegte ich immer wieder in den letzten Wochen welche Moeglichkeiten es dafuer gibt. Ich bin – um es gleich vorweg zu nehmen – noch zu keiner richtigen Loesung gekommen.

Da ich die naechsten drei Jahre weiterhin zwischen Los Angeles und Frankfurt hin und her pendeln werde, werde ich für ausgiebiges inner-deutsches Reisen zu erschoepft sein. In drei Jahren wird das alles ganz anders aussehen, dann bin ich wieder ganz in Deutschland und auch wieder zu mehr in der Lage. Dazu kommt noch, dass ich zur Zeit nur schwer planen kann, um fuer meine Tochter – einen schnell wachsendenTeenager - da zu sein.

Irgendwann einmal – vielleicht schon zur zweiten Haelfte dieses Jahres – wuerde ich mich freuen, wenn sich neben meiner drei Stunden Erlebnisabende auch irgendwie kleinere Gruppen entwickeln wuerden. Was mir am meisten Freude machen wuerde, sind kleine, entspannte, aber doch hochmotivierte Gruppen. Hoechstens 25 Teilnehmer. Kurzfristige Planung. In Frankfurt. Ein bestimmtes Thema (das hoffentlich meistens eingehalten wird ... lach!).

Ich wuensche uns allen ein wunder-volles neues Jahr. Moegen unsere Gebete und natuerlich auch unsere aktive Mitarbeit den Menschen und Lebewesen auf unserem Planeten helfen, die auf unsere Unterstuetzung hoffen. Seien es die Tsunami-Opfer, die Situation im Iraq oder im Palestina/Israel Konflikt sein; sei es im Sudan oder in unserer eigenen Gemeinde, so wuensche ich uns, dass wir in der Lage sind in irgendeiner Form Linderung zu bringen. Wie wir alle wissen: Gebete alleine reichen nicht. Wir sind schliesslich nicht umsonst in Koerperform. Moegen wir mit Gottes Hilfe die Kraft haben uns dafuer einzusetzen, was unser Herz beruehrt. Und bei alle dem nicht zu vergessen, dass wir auch in unserem eigenen Leben Erfuellung und Freude erschaffen wollen.

Von Herzen alles Liebe

Sabrina

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