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Weihnachten 2006

Meine Lieben,

vielleicht haben wir es ja geschafft, die guten Vorsätze vom letzten Weihnachtsfest dieses Mal umzusetzen. Was war es noch mal? Weniger Stress, früher anfangen, entspannter die langen Abende genießen?

Viele von uns werden ihre Festtage wahrscheinlich umgestaltet haben und für den Rest von uns gibt es ja immer noch nächstes Jahr.

Mir fällt auf, wie dankbar jeder ist, für die kleinen Gesten während der Vorweihnachtszeit. Jemandem die Tür aufzuhalten, einer Verkäuferin zu sagen, dass man Zeit hat, lächelnd durch die Gegend zu laufen, sich beim versehentlichen Anschubsen sofort zu entschuldigen. Kleine Gesten, die das Leben miteinander einfacher machen.

Gerade Weihnachten und Silvester sind wunderbare Gelegenheiten einfach eine Weile still zu sein.  

Vielleicht in die Kirche zu gehen, wenn keine Messe ist, um die Heiligkeit zu fühlen, die in Räumen herrscht, in denen viel gebetet wird. Oder sich vor eine Kerze zu setzen und sich in ihrem Schein zu verlieren.

Wie wäre es mit einem inneren Dialog mit Jesus? Ein Gespräch mit den Engeln?

Doch wie häufig sind wir einfach zu fleißig, um wahrlich still sein zu können. Unsere Gedanken wirbeln in unserem Kopf herum, als ob jede noch so kleine Stille aufzufüllen wäre. Es hilft in solchen Fällen zu beobachten was man denn so denkt. Das reduziert die Geschwindigkeit der Gedanken enorm. Weite Strecken werden dann ruhig. Ein herrlicher Zustand und wie passend zur stillen Zeit, der Weihnachtszeit.

Vielleicht haben Sie Lust dieses Jahr mit ihren Lieben ein gemeinsames Gebet zu sprechen? Sich zu bedanken für ihr Leben und ihre Lieben und einen Wunsch hinauszuschicken in die Welt, für mehr Verständnis, mehr Toleranz und mehr Frieden.

Mit einer herzlichen Umarmung

Licht und Liebe

Sabrina

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