Juli 2006
Meine Lieben,
ich möchte mich noch mal ganz herzlich bei dem Wrage-Team für die Organisation des 1. Engelkongresses in Hamburg Ende Mai bedanken. 1600 Engelfreunde hatten sich zusammengefunden und ich hatte endlich mal wieder Gelegenheit einige von Euch von Herzen zu umarmen. Wulfing von Rohr, ein wunderbarer Autor und lieber Freund, hat ebenfalls einen Engelkongress für Salzburg (4. November, siehe Termine) organisiert und ich freue mich sehr, da wieder liebe Freunde zu treffen, ganz besonders Alexa Kriele und Sayama, einen großartigen Musiker.
Ich merke, dass ich mich langsam wieder in Deutschland, in München, eingewöhne. In den letzten Tagen passierte es mir einige Male, dass ich Freunde oder Bekannte auf der Strasse treffe.
Der Mann, bei dem ich mein Gemüse kaufe, grüsst mich neuerdings mit Namen ... ein herrliches Gefühl. Ich bin wieder Zuhause. Wann immer wir groessere Veränderung erleben, dauert es eine Weile, bis wir uns wieder eingewöhnt haben. Da merke ich erst, wie wichtig mir Strukturen und Rituale sind. Da ich freiberuflich arbeite, gibt es nicht automatisch ein Büro das mich auffängt und mir Ordnung liefert. Einer meiner Lehrer sagte einmal zu einer Freundin von mir: Wache auf und fühle in dich hinein und dann mache, was du an diesem Tag machen möchtest. Ich habe das ein paar Mal ausprobiert, aber für mich funktioniert das nicht. Mal wieder lernte ich daraus, dass nicht jeder Weg für jeden richtig ist. Bei mir muss eine Struktur vorhanden sein, um mich darin zu bewegen. Gelegentlich heißt das natürlich auch, dass man die Struktur aufbricht und sich eine andere überlegt. Aber ohne sie würde ich einfach nie irgendetwas fertig bekommen.
Ich möchte mich noch mal für die Reaktionen der Engel-Übungskarten bedanken. Ich freue mich, dass sie nützlich sind. Ich habe sie selbst bei mir neben dem Altar liegen. Auf dem Engelkongress fragte mich eine Frau, ob sie denn was für Kinder seien. Das wohl eher nicht.
Obwohl wir unseren Sommer genießen, ist es schmerzhaft zu sehen, dass in vielen Teilen der Welt im Namen Gottes immer wieder gekämpft wird. Gerade zurzeit vermitteln uns die Fernsehbilder und die Beiträge viel Traurigkeit. Häufig entsteht da die Frage, wie Gott das nur zulassen kann.
Gott hat uns unseren freien Willen mitgegeben, mit dem wir hier diese Erde und unser Leben gestalten. Wir sind für den Zustand der Erde verantwortlich. Der freie Wille, der uns erlaubt uns für oder gegen etwas zu entscheiden, entscheidet auch im Kollektiv für den Zustand unserer Welt. Unsere Engel stehen jedem von uns bei und unterstützen uns bei den täglichen Herausforderungen. Nicht selten finden wir im Gebet oder in der Meditation Möglichkeiten, wie wir helfen können. Dabei ist es natürlich wichtig, sich nicht immer den schlimmsten Fall auszumalen. Denn wenn viele Millionen von Menschen sich den schlimmsten Fall ausmalen, bekommt er eine unnötige Kraft. Obwohl wir natürlich vor den Tatsachen unsere Augen nicht verschließen sollen, so gibt es doch die Möglichkeit eine Lösung zu visualisieren. Damit der Gedanke der Friedens, der Versöhnung und des Verzeihens mehr und mehr gedacht wird. Mögen wir nicht nur mit unseren Gebeten, sondern auch mit Taten, zur Linderung beitragen.
Licht und Liebe
Sabrina Fox
Juli 2006

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