Sprung zum Inhalt | Sprung zur Navigation

Gemeinschaften

Meine Lieben,

meine Vortragspause scheint sich auch auf meinen Blog auszuwirken ;-)  Gerade wieder fiel mir ein, dass ich mich schon lange nicht mehr gemeldet habe. Ich war gerade in Boston um meine Tochter Julia zu besuchen, die dort studiert und ich habe anschließend ein paar Tage mit meinen Spirit-Sisters verbracht.

Ich habe meine Seelenschwestern vor über zwölf Jahren (in diesem Leben) wieder getroffen und wir versuchen mindestens zwei Mal im Jahr ein paar Tag miteinander zu verbringen. Letztes Jahr war ich nicht dabei und obwohl (dank Skype) ich sie wenigstens gesehen habe, habe ich die Innigkeit vermisst, die mich immer wieder nährt.

Dieses Mal haben wir viel Zeit mit Gebeten und Ritualen verbracht. Jeder von uns schrieb seine Wünsche auf und legte sie ins Feuer, damit der Rauch sie nach oben tragen kann. Das ist eine alte indianische Tradition, die wir gerne benutzen. Ich wünschte mir Gemeinschaft … Community. Eine Gemeinschaft, die sich natürlich bewegt. Im Gebet, wie im Tanz, wie in der Begeisterung.  Normalerweise kreiere ich Gemeinschaften, wenn ich Sehnsucht danach habe. Dieses Mal, so hieß es in meinen Meditationen, muss ich nichts tun. Sie wird sich natürlich entwickeln. Und da ich weiß, dass dies so passiert, bin ich gespannt.  Ich habe einige Freundschaftsgruppen, die sich zum Teil gar nicht kennen. Uralt Freundschaften, die sich über Jahre bewährt haben, aber die keine spirituellen Interessen haben. Wir können zwar miteinander zum Essen gehen, lachen und tiefe Gespräche führen – aber gemeinsam meditieren können wir nicht. Geht es mir dort ab? Würde ich mir es wünschen? Ich akzeptiere meine Freunde so, wie sie sind und deshalb habe ich mir diese Frage bisher nie gestellt. Es ist gut so, wie es ist. Es könnte sein, dass meine Freunde durch das Meditieren plötzlich meine Schüler werden (ich habe nun mal die längere Erfahrung) … und das möchte ich nicht.

Dann habe ich Freunde durch meine Bildhauerarbeit. Aber auch dort wird selten miteinander gebetet.

Zwei Bereiche beschäftigen mich zurzeit: Einmal das Theater und dann die Musik. Das Theater ist die älteste Form der Kommunikation. Des Miteinanders. Des aktiven Austauschens und deswegen für mich so interessant.  Theater ist Bewegung, Blick, Intensität, Wahrheit, Miteinander. Die Kommunikation geht nicht nur über den Verstand, sondern auch über das Gefühl. Ich habe ein Theaterstück geschrieben und mache gerade einen Regiekurs, um das Metier besser zu verstehen. Ich lese, was ich in die Finger kriege. Mindestens hundert Theaterstücke und diverse Regiebücher, sowie Bücher über das Stückeschreiben.  Und natürlich gehe ich viel ins Theater. Ich liebe es immer wieder gänzlich neue Lebensbereiche zu erforschen. Sich immer wieder neu zu erfinden. Die Lebensjahre, die Gott uns schenkt, auszunützen und so viel wie möglich zu lernen. Ich bin immer lieber Schüler als Lehrer.

Doch auch im Theater wird selten miteinander meditiert.

In der Musik ist es anders. Musik ist eine andere Art der Meditation und geht in eine Tiefe, die wundervoll ist.  Hier lerne ich Menschen kennen, bei denen beides geht.  Ein schönes Gefühl und dafür bin ich sehr dankbar. Ich werde nächstes Jahr in einigen meiner Abende mehr mit Musik arbeiten. Das entwickelt sich gerade. Ich bin gespannt, wohin es uns führen wird.

Das Ende des Jahres steht an und damit werde ich mich wieder meinem Terminkalender widmen, um neue Termine für das kommende Jahr auszumachen.  Und ich brauche Hilfe. (Sehen Sie, ich lerne dazu! Ich frage jetzt doch glatt mal, wenn ich Hilfe brauche!) Ich werde regelmässig Kurse über das Internet anbieten – ein virtuelles Klassenzimmer – und frage mich, ob sich jemand damit vielleicht schon auskennt? Wenn ja, würde ich mich über Hilfe und Rat freuen.

Es wird dunkler draußen. Stiller.

Zeit um nach Innen zu gehen und länger dort zu bleiben. Zeit sich über das neue Jahr Gedanken zu machen.

Mal wieder.

Licht und Liebe,

Sabrina

 

Kommentare

  1. Marion schreibt am 28.11.2009 18:07:

    Hallo Sabrina!

    Die Idee mit dem virtuellen Klassenzimmer finde ich wunderbar. Das wüde mich sehr interessieren.Bei so einem Kurs wäre ich gerne dabei.
    Ich bin im Moment grad sehr in deine Bücher vertieft und dadurch auch auf deiner Seite gelandet.

    Ein schönes erstes Adventwochenende
    LG,Marion

  2. Sevgi schreibt am 06.12.2009 23:17:

    Liebe Sabrina,

    ich habe dein Buch "Die sehnsucht unserer Seele" zwei Mal hintereinander gelesen und finde mich immer wieder selber in deinem Buch! Als ob du mein Leben (außer dass ich im Ausland gelebt habe oder spirituell auf deiner Ebene bin) in diesem Buch schreibst!
    Zuerst las ich das Buch halblebendig duch, und dann wo ich fertig war wollte ich es nochmal durchlesen, jedoch diesmal "lebendiger"!
    Ich bin mit meinem Leben nicht zufrieden und versuche es zu ändern, jedoch bin ich erst am Anfang!

    Liebe Sabrina, ich hätte da eine Frage an dich:
    Seit circa einem halben Jahr passiert mit etwas was ich nicht erklären kann (es ist aber kein negatives sondern ein positives Gefühl), immer wenn ich die Uhrzeit anschaue (egal welche Uhr und wo) habe ich doppelte zahlen! Also, mal ist es 22:11Uhr, 11:11Uhr, 13:11Uhr, 22:22Uhr, 00:00Uhr, 20:44Uhr und so weiter! Mein Geburtszahlen sind auch Schnapszahlen: 22.11.1977 in Augsburg!
    Weißt du was dies zu bedeuten hat?
    In den letzten zwei bis drei Wochen ist es versträrkter jetzt vorgekommen, hauptsächlich sind es die Zahlen Eins und Zwei die doppelt sind, aber auch die anderen Zahlen, jedoch nicht in dieser Häufigkeit wie die Eins und Zwei!

    Vielleicht möchtest du ein wenig was über mich wissen, ich sende dir mal so die Kurzversion:
    Mein Name ist Sevgi, bin 32 Jahre alt, bin verheiratet und habe eine wundervolle Tochter Namens Aylin (sie ist 7 Jahre alt).
    Ich bin in Augsburg geboren und aufgewachsen, meine Eltern stammen aus der Türkei, wo man auch zusätzlich arabisch spricht!Meine Kindheit war sehr problematisch und rebellisch!
    Obwohl ich nach dem moslemischen Glauben erzogen bin, glaube ich nicht all das was mir beigebracht wurde! Ich lernte in der Schule auch das Christentum, konnte mich zwar damit identifizieren (hoffe es ist richtig geschrieben :-) ) aber auch all das was gesagt und gelesen wurde,war für mich irgendwie immer irgend etwas unklar oder war nicht deren Meinung!

    Ich bin gläubig, ich glaube dass es Gott bibt und er uns all seine Liebe, Güte und Herzlichkeit mitgegeben hat, gehe gerne ab und zu in die Kirche (wobei ich noch nie in einer Moschee war) und fühle mich wohl dort! Ich lerne gerade mit meiner Tochter zusammen das Vater-Unser (abends wenn wir ins Bett gehen)!
    Aylin hat ein Lieblings-Gute-Nacht-Gebet:
    Abends wenn ich schlafen geh,
    Vierzehn Engel um mich stehen,
    Zwei zu meiner rechten,
    Zwei zu meiner linken,
    Zwei zu meinen Häupten,
    Zwei zu meinen Füßen,
    Zweie die mich decken,
    Zweie die mich wechen,
    Zweie die mich weisen,
    Ins himmlische Paradeischen!

    Ich finde dieses Gebet soooooooo toll!

    Ich will mich irgendwie nicht zu einer speziellen Religion angehören, denn im endeffekt glauben wir alle an das Gleiche!
    Wir glauben an die Liebe, und Gott ist Liebe!

    Was meine spiritualität anbelangt, fühle ich dass ich noch am Anfang bin, weil ich bei mir selbst noch viel aufräumen muss, aber ich bin auf dem Besten Weg!

    So, jetzt ist es 23:11Uhr und ich sollte/will mal in Bett!
    Wünsche dir eine angenehme Bettruhe und süße Träume!
    Ich drück dich ganz herzlichst!

    Deine Sevgi

  3. Roswitha schreibt am 07.12.2009 11:29:

    Liebe Sabrina,

    hier mein Kommentar:

    1. Gemeinschaften – Medialer Arbeitskreis
    Ich bin gerade hier in München auf der Suche nach einem medialen Arbeitskreis. Nachdem ich schon seit vielen Jahren immer wieder mal ein Wochenendseminar zum Thema Meditation, Lichtarbeit, Geistige Welt etc. belegt habe, ist bei mir der Eindruck entstanden, dass ich meine Medialität nur durch eine regelmäßige wöchentliche Teilnahme an einer Gruppe mit Gleichgesinnten
    weiterentwickeln kann. Renommierte Medien wie James van Praagh, Paul Meek und Jean Way sagen alle, dass sie auf diesem Weg ihre Fähigkeiten ausbilden konnten und ihre Wahrnehmungen klarer wurden. Rückmeldungen bitte an: baehr3@web.de

    2. Online-Kurs
    Ja, ich habe Erfahrungen damit.
    So etwas ist vor allem praktisch für Schüler, die weit voneinander entfernt wohnen und sich ihre Lernzeit frei und selbst organisiert einteilen möchten.
    Durch meine frühere jahrelange Berufstätigkeit als Bibliothekarin belegte ich beim Verband im Jahr 2007 einen Online-Kurs zum Thema „Recherche in One-Person Libraries“.
    Es lief so ab, dass wir Teilnehmer uns zu Beginn des Kurses mit dem Dozenten hier in München getroffen haben und dieser uns nach der Vorstellungsrunde den Ablauf des Kurses und Organisatorisches erklärte.
    Die Online-Phase funktionierte dann so:
    Man rief über die bekannte Internet-Adresse die eigens vom Dozenten dafür angelegte Homepage auf und loggte sich dann mit dem Passwort ein.
    Auf der Homepage klickte man sich dann zu dem neuen Lernstoff. Das war in unserem Fall in der Regel eine Auflistung von Suchmaschinen bzw. Datenbanken mit Beschreibungen. Dazu haben wir jedes Mal mehrere Suchfragen vom Dozenten bekommen, die es an Hand des neuen Lernstoffes zu beantworten galt.
    Unsere Recherche-Ergebnisse sendeten wir uns dann kommentiert per e-mail einander zu, so dass wir vergleichen konnten. Nach Ablauf der Antwortfrist stellte der Dozent dann seine Musterlösungen online und ging (lobend) auf unsere Ergebnisse ein. Dies wiederholte sich in regelmäßigen Abständen, so dass wir dann nach einem ¾ Jahr mit dem Lernstoff fertig waren. Zwischendurch gab es noch einen Präsenztag in München.

    Zur Zeit befinde ich mich in meiner Existenzgründerphase zur Webdesignerin.
    Hierfür habe ich einen Online-Kurs zum Thema Rechnungswesen belegt. Dieser läuft multimedial ab, das heißt, auf der Homepage dort ist auch Ton (z.B. eine Sprecherstimme) integriert und animierte Grafiken (z.B. ein gleitender Pfeil). Bei Lösungsaufgaben kann ich die Antwortkästchen selber mit dem Cursor verschieben. Es gibt Begleitskripte, die ich zusätzlich herunterladen kann. Man kann noch einen Teletutor buchen, der Rückmeldungen gibt.

    Voraussetzung für so einen Kurs ist natürlich immer, dass die Teilnehmer die ausreichende Hard- und Software haben, was vorher abgeklärt werden muss.

    Die VHS München bietet übrigens am Sonntag, den 13. Dez. 2009, ein Tagesseminar über Learning 2.0 an, wo u.a. moderne Tools im Internet vorgestellt werden. (Ansonsten gibt es an der VHS Sprachkurse online).

    Das Internet bietet eine Fülle von Informations- und Wissensinhalten. Online-Lernangebote findet man zum Beispiel
    - beim Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
    (http://www.bbw.de),
    - beim VCB (http://www.vcb.de),
    - bei Global Learning (http://www.global-learning.de),
    - beim Busch College (http://www.buschcollege.com),
    - auf der Seite „Telelernen“ (http://www.telelernen.de/links.html)
    - bei der Fachhochschule Trier (http://www.fh-trier.de).

    Was die Esoterik-Szene betrifft, weiß ich bisher lediglich davon, dass der Münchner Astrologe Christopher Weidner e-learning-Kurse auf seiner Homepage (http://www.asys-akademie.de/online) anbietet.

    Literatur:

    Behrendt, E. (1998): Multimediale Lernarrangements im Betrieb.
    Grundlagen zur praktischen Gestaltung neuer Qualifizierungsstrategien,
    Bielefeld

    Friedrich, J.: Telelernen. In: Holzhammer, H.-H./Lang, J. (Hrsg.)
    (erschienen Herbst 2000): Qualifizierung rechnet sich – Neue Lernformen
    für den Mittelstand. Broschüre zum 2. Berufs- und Bildungsforum
    der Süddeutschen Zeitung und des TÜV Süddeutschland,
    München

    Holzhammer, H.-H./Lang, J. (Hrsg.) (erschienen Herbst 2000):
    Qualifizierung rechnet sich – Neue Lernformen für den Mittelstand.
    Broschüre zum 2. Berufs- und Bildungsforum der Süddeutschen
    Zeitung und des TÜV Süddeutschland, München

    Reglin, T./Schmidt, H./Trautmann, R./Zimmer, G. (1998): Telelernen im Betrieb. Ein Leitfaden für die Nutzung internetgestützter Weiterbildungsangebote in kleinen und mittleren Unternehmen.
    Schriftenreihe Wirtschaft und Weiterbildung, Bd. 14, Bielefeld

    Rüschoff, B./Wolff, D. (1997): Fremdsprachenlernen mit dem Computer.
    Neue Möglichkeiten zur Förderung von Fremdsprachenkenntnissen
    für den Beruf, Bielefeld

    Straka, G. A.: Selbstorganisiertes Lernen – Begriff, tätigkeitsspezifische und motivationale Aspekte, Fördermaßnahmen.
    In: Holzhammer, H.-H./Lang, J. (Hrsg.) (2000): Qualifizierung rechnet sich – Neue Lernformen für den Mittelstand. Broschüre zum 2. Berufs- und Bildungsforum der Süddeutschen Zeitung und des TÜV
    Süddeutschland, München

    Viele Grüße von
    Roswitha

  4. Mackamul Martina schreibt am 14.12.2009 09:52:

    Liebe Sabrina Fox,
    ich habe Dich vermisst... Danke, daß Du wieder da bist!
    Ich freue mich auf Deine neuen Angebote.
    Liebe Grüße
    Martina

  5. Doris schreibt am 20.12.2009 16:58:

    Hallo liebe Sabrina,
    schau mal auf die Seite http://mein.weltinnenraum.de, da wird das schon angeboten. Vielleicht kann man Dir dort weiterhelfen und Dir ein entsprechendes Programm erstellen. Ich wünsche Dir ein wunderbares, wundervolles, lichterfülltes 2010! Herzlichst Doris

Einen Kommentar schreiben

Einen Kommentar schreiben

* - Pflichtfelder müssen ausgefüllt werden