Fünfzig ...
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal mehr als ein paar Minuten über das Älter werden nachdenken würde. Noch mit Mitte 40 schaute ich nachsichtig - oder war es arrogant? - auf ältere Frauen, die offensichtlich Schwierigkeiten mit dem Älterwerden haben: Die Röcke zu kurz, das Make up zu viel und deren Gesichtsausdrücke an Spannbetttücher erinnernd. Ich bin Gott froh kein Teenager mehr zu sein und jedes Angebot nochmal unter Dreißig zu sein, würde ich weit von mir weisen. Ich bin jetzt fitter, wacher und witziger als mit 20. Ich habe in den prägenden Jahren keine Aufmerksamkeit erregt und wenn mir in meiner Pubertät ein Junge nachschaute, dann nur, weil ich eine Laufmasche im Strumpf hatte. Als ich dann mit 18 Jahren abnahm, mir Kontaktlinsen kaufte, war mir die Aufmerksamkeit der Jungs peinlich. Lust in fremden Männern zu wecken, die sich nicht mit meiner deckt, war mir unangenehm. So versteckte ich meine Wölbungen unter den weiten Schulterpolstern. Damals, in den Achzigern, war Pamela Anderson als zukünftige Schutzpatronin der großen Oberweite gerade mal zwei Jahre alt. BH’s in meiner Größe waren so erotisch wie Warmhaltehauben und die Schulterbänder so breit wie die bundesdeutsche Autobahn. Ich wollte nicht, dass man mir in den Ausschnitt, sondern in die Augen schaut. Doch wie lange werde ich noch Ausschnitte tragen können? Soll ich das nicht doch noch ausnützen? Steht mir eine Zukunft in Rollkragenpullovern bevor?
Es fing so mit 48 an. Plötzlich betrachtete ich mich in Teilen. Ich sah nicht mehr das Gesamtwerk, sondern nur noch Puzzleteile: Die Falten da, die Schlaffheit dort. Auf einmal waren mir die Lichter im Bad zu hell und Fotos von mir nicht mehr schmeichelhaft. Bei meinem üblichen Gewicht, sah ich plötzlich im Gesicht zu mager aus. Stimmt es wirklich, dass man sich ab Mitte Vierzig für einen knackigen Po oder ein faltenfreies Gesicht entscheiden muss? Drei Kilo mehr und man fragte mich, ob ich gerade Urlaub gemacht hätte. Es sind die extra Pfunde mehr, die sich offensichtlich gleichmäßig auf meinem Bauch und den Wangen verteilen. Auf den Wangen würde ich es ja gerne behalten, aber auf dem Bauch?
Mit Entsetzen nahm ich zur Kenntnis, wie oft ich über mein Aussehen nachdachte. Ich will, dass meine Falten mir egal sind! Ich schreibe Bücher über Meditation und die Unendlichkeit des Seins und ich mache mir über meine Stirnfalte Gedanken. Habe ich sie noch alle? Überall lese ich über „Anti-Aging“, neue sündteure Hautcremes, Peelings, Botox, Schönheitsoperationen. Werde ich plötzlich zum Gebrauchtwagen? Soll ich doch vielleicht? Ich fing an, mich mit Gleichaltrigen zu vergleichen. Sehe ich jünger, älter aus? Gedanken, die mir unvertraut waren und die ich mir auch nicht angewöhnen wollte. Ich habe mich immer im Kreise anderer Frauen gesehen und nie in Konkurrenz. Eine ältere Freundin meinte mal nach einem Facelift: Alle meine Freunde werden immer jünger, ich hatte keine Lust, die einzige zu sein, die älter wird. Und doch hätte ich Angst im Gesicht herumzuschnibbeln. Das kann man bei einem Fehlgriff nicht mehr verstecken. Wer will schon wie Michael Jackson aussehen … der ebenfalls gerade, wie ich, 50 wird. Ich lebte bis vor kurzen noch in Los Angeles und habe dort innerhalb der letzten 16 Jahre entdeckt, was wir Frauen uns antun: Keine Stirn, die sich mehr bewegt. Brüste wie Pornostars und dann diese unnatürlich aufgeblasenen Lippen, bei der jede Frau von der Seite wie Daisy Duck aussieht. Jetzt sind wir in dem Alter, in dem man den meisten von uns die Pflege ansieht. Rauchen, wenig Schlaf, schlechte Zahnvorsorge, kein Sport. Ab jetzt steht es im Gesicht oder hängt wie Flügel von den Oberarmen. Muskeln wollen trainiert werden, Osteoporose wird auf einmal mit uns in Verbindung gebracht und nicht mit unserer Oma und wir müssen uns um unsere Knochen kümmern, die uns doch so selbstverständlich immer getragen haben. Jede überraschende Hitze könnte das kommende Klimakterium darstellen und wenn uns unser Frauenarzt mal wieder versichert, dass wir den Hormonspiegel einer Dreißigjährigen haben, dann sind wir glücklich.
Als ich meine achzigjährige Mutter fragte, wie ihre Generation denn mit dem Älter werden umging, schaute sie mich überrascht an: „ Wir sind eben älter geworden, da hat keiner darüber gesprochen. Wieso fragst du?“ Ich schämte mich plötzlich. Sind wir wirklich so eine image-orientierte Generation? Meine Großmutter hat darüber bestimmt auch nicht nachgedacht. Wie selbstverständlich trug sie dunkle lange Kleider, darüber eine dezent geblümte Kittelschürze, ihre Haare, wie viele ihre Nachbarinnen und Freundinnen im Dutt.
Vor kurzem saß mir bei einem Abendessen einer wunderschönen Frau gegenüber. Sie muss wohl Mitte Siebzig gewesen sein. Sie war elegant gekleidet und perfekt gestylt. Ich konnte meine Augen nicht von ihr wenden. Ihr fiel das natürlich auf und so entschuldigte ich mich mit den Worten: „Es tut mir leid, aber ich muss sie die ganze Zeit anschauen. Sie sind so schön!“ Sie warf mir einen traurigen Blick zu: „Ich war schön. Doch seitdem ich 50 bin, ist mein Leben vorbei.“ Sie sagte es mit solch einer Bitterkeit, dass ich nachfragte: „Was ist passiert?“
„Von da an schaute mir kein Mann mehr nach, wenn ich in den Raum trat.“
Ich wusste nicht, was ich darauf sagten sollte. Stammelte Komplimente vor mich hin, doch es spielte keine Rolle mehr. Sie hörte mich nicht.
Ich war kein Mann.
Zum ersten Mal war ich für meine Unattraktivität als Teenager dankbar. Frauen, die ihr ganzes Leben lang schön waren, muss es zutiefst treffen, wenn sie ihr Aussehen „verlieren“. Schöne Frauen werden nicht automatisch im Alter hässlich. Sie sind immer noch schön. Sie sehen nur nicht mehr so aus, wie mit Zwanzig oder Dreißig.
Jetzt, beinahe oder gerade mal 50 (je nachdem, wann Sie das lesen), entschuldige ich mich bei Allen, die meinen großspurigen Reden von wegen „ich werde gerne älter“ jemals zuhören mussten: Irgendwann einmal im Leben jeder Frau – und mein Frauenarzt behauptet gute zehn Jahre später im Leben eines Mannes - steht dieser Tunnel des Älterwerdens vor uns und wir müssen durch. Für manche mag er knapp wie eine Brücke sein, andere brauchen ein paar Monate, manche vielleicht Jahre. Dahinter ist alles wieder gut. Das sagen mir meine Freundinnen, die älter sind als ich. Ja, wir sind nicht mehr so knackig wie früher, aber jetzt sind eben andere dran.
Ich habe vor kurzem ein Foto von mir gefunden, da muss ich Anfang 20 gewesen sein. Wie süß ich war. Mein Gesicht war voll und von meinen hohen Wangenknochen keine Spur. Einfach zum reinbeißen. Schade, dass ich es damals nicht gewusst habe. Hätte ich mich anders verhalten? Nach längerem Nachdenken stellte ich fest, dass ich nicht mehr Männer und nicht mehr Parties gehabt hätte. So, wie es war, war es gut. Und damit kann man doch ganz entspannt alt werden.
Es gibt einen gnädigen Grund warum die Sehkraft im Alter nachlässt. Ich werde meinem Mann einfach die Brille wegnehmen …

Liebe Sabrina,
herzliche Glückwünsche zum Geburtstag.
Bin 54 Jahre, bis zum Frühjahr 2008 habe ich mir keine gedanken übers ÄLTER WERDEN gemacht. Ein Trauerfall in der Familie brachte mich zum Nachdenken, Wwas hast du bis jetzt alles erreicht(oder wolltest es erreicht haben). Zum ERSTEN MAL merkte ich die Zeit läuft schneller, meine wünsche, träume- kann ich meine Ziele noch in diesem Leben erreichen???
Meine fältchen sind lachfältchen, und der kleine Bauch, mit Bewegung kommt auch das wieder ins LOT ...
Ich wünsche Ihnen viele lachfältchen
viele Licht und Liebe
Karin
Liebe Sabrina,
die Gedanken zum bevorstehenden 50. Geburtstag konnte ich gut nachempfinden - werde ich doch selbst Mitte Oktober 48. Auch ich würde nicht nochmal unter 30 sein wollen, und ja die Schulterpolster zum Verstecken der großen Oberweite nutzte ich auch...
Aber trotz allem Optimismus, der ja auch völlig in Ordnung ist, bleibt ein leiser Beigeschmack, dass nämlich nicht nur Falten sondern auch zunehmend Krankheiten auf einen zukommen, die man nicht beeinflussen kann (meine Mutter wird mit 75 Jahren zunehmend dement und das mit großer Geschwindigkeit).
Ich habe mich dazu entschlossen, davon auszugehen, dass ich meiner Großmutter (die 98 Jahre alt wurde und bis zum Schluß geistig fit und mobil war) und für die Falten keine Probleme darstellten, nacheifern werde. Frei nach dem Motto "man ist so jung wie man sich fühlt" werde ich auch weiterhin mit fast 50 mit meinen Söhnen (9 und 13 Jahre) Fußballspielen gehen!
Ganz herzliche Grüße
Christine Gefke-Boblitz
"Ich habe vor kurzem ein Foto von mir gefunden, da muss ich Anfang 20 gewesen sein. Wie süß ich war."
Sabrina das bist du immer noch !!!
Alles Liebe Bernd
Du bist eine tolle Frau, bleib wie Du bist.
Gruß
Wolfgang
Liebe Sabrina Fox,
ganz liebe Grüße aus der Stadt Essen i. Nordhrein-Westfalen. Bin durch meine Schwester Edelgard Reisen-Wassmann auf Ihre Internetseite aufmerksam gemacht worden. Zurzeit stecke ich in einer ordentlichen Lebenskrise und bin auf dem besten Wege diese zu meistern. Habe zwar noch keine Bücher von Ihnen gelesen, aber mein Weg wird auch von Engeln begleitet. Bin zwar noch super erstaunt was mit mir zurzeit passiert aber auch sehr dankbar dafür. Bin gespannt was noch alles auf mich zukommt.
Ihre Gedanken zum "50." kann ich super nachvollziehen. Bin am 22.11.2007 "50" geworden. Von da ab ging es erst mal nur abwärts mit mir. Holte mich doch meine verkorkste Teenagerzeit mit einem ziemlichen kaputten Elternhaus ein, eine satte Ehekrise mit meinem damalig durch einen jahrelangen Arbeitskampf depressiv gewordenen Ehemann kam hinzu, Alpträume die einen sexuellen Missbrauch im Kindesalter zum Vorschein brachten, und dann habe ich nun im Juli meinen Arbeitsplatz in einer Anwaltskanzlei fristlos gekündigt. Puh, bisher schon mal alles zum niederknüppeln nicht war? Hat es mich auch. Seit einigen Wochen kämpfe ich mich nun durchs Leben und habe mich einer Essener Selbsthilfegruppe für psychisch erkrankter Menschen angeschlossen. Und siehe da, meine Probleme erscheinen mir auf einmal ziemlich klein, wenn für mich allerdings nicht ganz unwichtig. Aber verglichen mit anderen Lebensschicksalen bin ich doch auf der glücklicheren Seite und mache mir dies jetzt jeden Tag wieder bewusst.
Menschen wie Sie helfen mir dabei enorm. Den manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass meine tief empfundenen Emotionen nicht normal sind. Aber wie gut tut es dann zu lesen, dass es Frauen wie Ihnen genauso ergeht.
Für Ihren bevorstehenden Geburtstag kann ich Ihnen nur sagen: Sie sind ein großer Glücksfall für unsere Welt und zudem wunscherschön!!! Und wie sagt mein Mann: Falten im Gesicht einer Frau sind sehr attraktiv, zeigen sie doch dass man lebt. Als ich ihm letztens sagte, dass ich Madonna sehr bewundere meinte er nur lapidar:
Na, wenn die abends ungeschminckt ins Bett kommt musst du doch dreimal genau hinschauen ob die es überhaupt ist. Als ich sagte, dass ich mich ungeschminckt auch nicht gerade als "Brüller" fühle sagte er mir: "Ja, aber dich erkennt man doch wenigstens sofort"! Ist doch irgendwie süss, oder?
Also Kopf hoch, alles wird gut und wir Frauen ab "50" sind was ganz besonderes, kommt nur darauf an, was wir daraus machen.
Ich wünsche auch Ihnen von Herzen alles Liebe und Gute für Ihren weiteren Lebensweg und wer weiß, vielleicht werden wir uns irgendwann einmal persönlich treffen, die Engel werden es schon richten.
Auch Ihnen Licht und Liebe,
Birgit
Liebe Sabrina, in ein paar Tagen ist es soweit, wie ich Deiner VITA entnehme. Deine Zeilen über das Älterwerden sprechen mir aus der Seele, ich bin 43 und habe gleiche Erkenntisse, wenn ich Bilder von "früher" sehe, als ich mich nicht gerade als hübsch empfand.
Ich denke, die beste Schönheits-OP ist eine positive Lebenseinstellung, gesunde Ernährung, viel Schlaf und einfach glücklich sein. Ich kenne einige Freundinnen, die sehr krank sind, die ärgern sich nicht über Falten, sondern kämpfen mit ganz anderen Dingen. Daher, dankbar sein für das was ist, sehe ich als wichtigste Erkenntnis....und sinnvollste Lebenseinstellung und das lässt uns "strahlen" das ist es, was das Alter egal macht!
Allerliebste Grüsse, eine dicke Umarmung! "Iceblue"
... alles Liebe und Gute zum Geburtstag.
Bin grad heute durch Zufall auf Deine Seite getroffen, da ich vor einem Tag ein Buch von Dir beendet hatte und schauen wollte was es noch so gibt und wer die Frau ist, die da so toll schreibt :-)
Danke.
Mit lieben Grüßen
Danny
Ich grüße Dich, Du liebe Sabrina,
noch sind wir uns n i c h t persönlich begegnet, ich fühle zu wissen, daß wir uns aber schon kennen. Wir haben eine Verbundenheit, die sehr wertvoll ist ~ DANKE.
Du (es) mach(s)t Großes und ich schicke Dir aus reinstem Herzen
Licht und Liebe und ....
Es grüßt Dich und freue mich auf ein baldiges persönliches kennenlernen,
Katja
Liebe Sabrina,
herzlichen Glückwunsch zu Deinem 50. Gebrutstag!!
Da ich nächste Woche meinen Geburtstag habe, freue ich mich schon auf Dein neues Buch, welches ich dann geschenkt bekomme.
Alles Liebe schickt Dir mit einem Lächeln Bea
Happy B-Day
<3Jul
FÜNZIG!
Hallo,
schöner Artikel.
Seit Mitte September bin ich 50! Bis zum 11.09. habe ich mir tatsächlich überlegt, was ich denn so gemacht habe ein halbe Jahrhundert lang! Und bin zu den Gedanken gekommen: eine ganze Menge! Wozu so ein 50. Geburtstag doch gut ist! Was das Äußerliche betrifft denke ich "es haat al leger komm künnt" ! Ich komme aus Norddeutschland und ich meine, es hätte schlimmer kommen können. Ist es aber nicht! Und so Danke ich Gott, daß mir doch immerhin in den letzten Jahren bewußt wurde, daß die Frau im Spiegel ganz passabel ist. Meine Gedanken, was wäre gewesen, wenn mir dies früher bewußt gewesen wäre, waren auch die, daß ich nichts anders gemacht hätte und alles so war, wie es meiner Seele in diesem Moment dienlich war.
Am 12. September (Vollendung) war dann alles gedacht und weiter gehts!Das Leben ist schön! Auch und gerade mit 50.
Und egal, wie alt wir sind: fröhlich, traurige, stressige, kaum auszuhaltende (gute und "schlechte" Zeiten) Momente wird es immer geben!Das ist Leben! Hautsache ich lebe! Und so mache Träune hat so manchen guten Samen gewässert!
Herzliche Grüße aus Lübeck!
Liebe Sabrina
erst einmal herzlichen Glückwunsch noch nachträglich zu Ihren Geburtstag
Auch ich wurde in diesem Jahr fünfzig und zum ersten mal Schwierigkeiten mit den älter werden.
Durch mein übergewicht (manchmal mehr und manchmal weniger je nach Diät)
bin ich an das nicht mehr gesehen werden von einigen Männern schon etwas gewöhnt.
finde es aber deshalb noch lange nicht gut.
was mir jedoch noch schlimmer ist das so viele in unserem Alter schon krank sind.
das möcht ich am liebsten gar nicht wahr haben.
Auch erschreckt mich das nachlassen der Kräfte, und das immer mehr auf Hilfe angewiesen sein meiner Eltern.
Meine Eltern haben immer gern gefeiert und sind gerne in Urlaub gefahren.
Auch haben sie im leben viel körperlich gearbeitet ( wir haben einen Bauernhof)
Mama sah`s die letzten 3 Jahre fast nur im Rollstuhl durch Östoporose.
das ist das Bild vom Alter das mir Angst macht.
Jedoch innerlich fühle ich mich noch jung und etwas verrückt,manchmal kann ich immernoch richtig albern sein.
Menschen die ich bewundere und wie ich auch gerne alt werden würde sind meine Großeltern väterlicher Seits . Meine Oma empfand man auch mit 87 Noch Jung obwohl sie ganz viele Falten hatte und nur dunkle Kleider getragen hat, in ihren Ansichten war sie jedoch ganz jung geblieben und hat noch intensiv am Leben und ihrer Umwelt teilgenommen, Opa hat sie auch nach der goldenen Hochzeit noch innig geliebt und verehrt.das gibt es leider nur noch selten.( Sie war auch diejenige die mir als Kind viel von Engeln erzählt hat.)
So möchte ich auch gerne älter weden ( die Kleidung darf jedoch etwas bunter sein)
Barbara Rütting finde ich geht auch gut mit ihrem Alter um.
Wie in Amerika alle aufgespritzt und modelliert sind wie Tonfiguren ,finde ich nicht toll.
da wären mit Falten viele, viel schöner. Aber Sie haben sie ja erlebt in Amerika
(freue mich schon auf das neue Buch von Ihnen)
Leider muß ich jetzt zum Ende kommen mit meinem Text obwohrl mir noch viel
dazu einfällt.
Auf meiner Geburtstags Einladung habe ich einen Spruch von der Schauspielerin Liv Ullmann geschrieben.
Ich weiß nicht warum wir Frauen uns so aufregen, über das Älter werden
Nicht ein Jahr älter zu werden, das wäre eine Katastrophe.
(Ich glaube nur an ein Leben auf Dieser Erde, glaube zwar das wir uns im Himmel vielleicht wiedersehen, ) (Bin Christin)
Nun muß ich Ihnen noch schnell von einer dieser "zufälle" berichten
Vor 9 Jahren habe ich das Buch von Ihnen gelesen Sehnsucht sucht Seele.
dieses Buch ist mir ganz in die tiefe gegangen ich war zu dieser Zeit schon
8 Jahre in einem Biebelkreis und auf der Suche nach dem richtigen Glauben oder
Leben.
Ich habe ihr tun sehr bewundert , aber auch manchmal gedacht, oh Gott ist die bescheurt,(entschuldigung meine ehrlichen Worte) Tagelang nicht reden ,oder
in dem Indianercamp. dachte das kann man auch nur machen wenn man sonst nicht viel zu tun hat
Ich weiß noch genau wann und wo ich ihr Buch gelesen habe.
Dann erschien Jahre später Glaube, Sex und Coca,Cola,das Buch hat mich zwar nicht so in der tiefe bewegt aber mich beruhigt das sie ja scheinbar ein ganz normaler Mensch sind und auf der Erde wieder angekommen
mir ging es nämlich glaubensmässig ähnlich.
DOCH JETZT KOMMT DER HAMMER , ich habe immer gedacht ,diese Frau würde ich gerne kennen lernen vielleicht ist es ja doch nur eine Geschichte und sie hat es nicht selber so erlebt.Ich hatte ihre Seite bestimmt sechs Jahre auf meinem
Computer unter Favoriten gespeichert, und erst letzte Woche gelöscht,
weil ich dachte dieses Kapitel musst du jezt mal beenden.
UND DANN fuhr ich am Samstag meinen Geburtstagsgutschein einlösen den mir
meine Schwester zum 50sten Geschenkt hatte( Sie hatte keine Ahnung von dem
Buch und Ihnen,)
Nach Frankfurt auf die Buchmesse; und was sah ich um 13:00 das SIE um 14:oo ein Interview geben, ich dachte das kann doch nicht wahr sein.
Also ich habe gesehen das sie ein ganz normaler toller Mensch sind
und habe ein Autogramm von Ihnen bekommen zwar auf meinem Notizblock und nicht in ihr neues Buch was leider dort nocht zu kaufen war, Ich war die füllige Blonde mit der roten Weste.Vielleicht können sie sich erinnern bin aber auch nicht böse und kann es gut verstehen wenn nicht Bei all diesen Menschen.
Ich bin gespannt was Gott noch für uns beide vorgesehen hat.
Also auch mit fünfzig lassen wir uns hoffentlich nicht entmutigen und hoffen das wir den richtigen Weg gehen ,und im Herzen bleiben wie immer jung
Liebe Sabrina alles Gute und Gottes Segen
vielleicht sehen wir uns ja noch mal wieder
Petra Durben
Möchte allen ein Gedicht auf den Weg zum Älter werden geben:
Heute fürchte ich nichts,
heute zeige ich mich freimütig,schutzlos dem Tag
und wage mich zu freuen, weil ich lebe,
weil ich auf eine Art lebe, die nur ich weiß und kann,
ein Leben unter Milliarden, aber das meine das etwas sagt,
was kein anderes sagen kann.
Das Ein-Malige einesjeden Lebens.
Es macht heiter zu wissen, das jeder recht hat mit sich selbst.
Schön ist es älter zu werden, erlöst von sich selbst,
von der gewaltigen Anstrengung "etwas zu werden",
etwas darzustellen in dieser Welt, gelassen sich einfügen,
irgendwo, wo gerade Platz ist, und überall man selbst zu sein
und zugleichweiter nichts, als einer unter Milliarden.
Luise Rinser