Hier und Jetzt ...
Meine Lieben,
wie war das nochmal mit dem im hier und jetzt leben? Mein Rücken hat sich mal wieder gemeldet. Meine Schulterblätter sind nicht entspannt. Mein Nacken bewegt sich nicht mühelos.
Mein Rücken ist mein Wecker. Er rührt sich, wenn ich mal wieder meinem Verstand komplett die Führung überlasse und hinterher hetze mit Gedanken wie Das ist noch zu erledigen, Wieso ist das eigentlich noch nicht fertig und Ach ja, dies muss ja auch noch gemacht werden.
Wir wissen ja alle, dass der Weg das Ziel ist, nur ist das gar nicht so einfach oder geht es nur mir so?
Ich war früher ein Beginner und kein Fertig-Macher. Ich habe gerne neue Dinge begonnen und sie dann auf halbem Weg liegengelassen. Dann, als mir das bewusst wurde, bemühte ich mich um das Fertigstellen. Damit, so glaube ich, habe ich es etwas übertrieben. Ich denke zu oft daran, wie schön es sein wird, wenn ich etwas fertig habe. In einer meiner Meditationen wurde ich mal gefragt: Wenn du dich so darauf freust, es fertig zu machen, warum hast du dann damit angefangen?
Jetzt überlege ich mir, ob mir der Weg soviel Spaß macht oder Befriedigung verschafft, wie das Gefühl es geschafft zu haben. Das Gefühl etwas geschafft zu haben, hält ja nicht besonders lange an. 10 Sekunden? Fünf? Da muss der Weg dahin auch einiges an Freude bringen. Wenn wir bewusst unsere Aufmerksamkeit auf das legen, was wir gerade tun, dann entsteht in uns dieses tiefe Gefühl im Einklang mit der Welt zu stehen. Wir fühlen uns wohler, werden ruhiger und auch glücklicher. Nur, wie schaffen wir es immer wieder in das Hier und Jetzt? Das bewusste Gefühl für die Gegenwart verlangt von uns Aufmerksamkeit. Immer wieder. Immer wieder neu. Das mag durch den Atem geschehen also das bewusste ein- und ausatmen oder durch das Beobachten unserer Umgebung: Da ist ein rotes Auto, eine blaues Kleid, ein dunkelgrünes Blatt, um uns von einer Vergangenheit oder Zukunft wieder in die reale Gegenwart zu locken.
Ich habe mal wieder zum 1500sten Mal angefangen, aufmerksam zu sein.
Aufmerksam zu sein, ist mir noch nicht zur zweiten Haut geworden, für mich ist es wie ein Kleidungsstück das ich jeden Tag neu anziehe. Ich bin gespannt, ob es mir irgendwann einmal zur zweiten Haut wird
Licht und Liebe,
Sabrina

Bin beeindruckt die Seite ist klar und übersichtlich fast schlicht, was man sonst eigentlich nicht gewohnt ist. Auf den ersten Blick etwas langweilig, was sich aber schnell ändert wenn man sich ein bisschen mit der Seite befasst. Die gute Struktur und gute Bildqualität machen es zur Freude darin zu stöbern.
Was mich ein bisschen stört ist die kleine Schrift. Ansonsten herzlichen Glückwunsch zu dem gelungenen Auftritt.
Bin zum ersten Mal hier und hab ein wenig reingeschnuppert. Aber garantiert nicht zum letzten Mal. Die Beiträge machen Lust auf mehr.
Hier wird über das Thema Engel auf eine sehr persönliche art geschrieben. Nicht reißerisch aber sachlich und direkt liebevoll aber nicht kitschig.
Einfach ganz toll. Ich bin Christ und glaube deswegen auch an Engel und freue mich darauf durch diese Seite neue Dinge zu erfahren und zu lernen. die nicht in der Bibel stehen. Wobei die Bibel mein gesunder Menschenverstand und mein Gefühl doch die Richtschnur für mich sind.
Über einen kurzen Kommentar und weiteren Kontakt mit Ihnen würde ich mich sehr freuen.
Alles Gute und Liebe von Herzen und Gottes Segen
Günter
Ach.. liebe Sabrina,
ich nutze "hier und jetzt" die Gelegenheit Ihnen für Ihre überaus liebevollen, hilfreichen, lustigen, bodenständigen ....Inspirationen und Hilfestellungen zu danken. Noch vor vier ein halb Jahren war ich "nasse" Alkoholikerin. Ich ertrank fast in Alkohol und schlechtem Gewissen, ich litt Höllenqualen!
Der wundersame "Zufall" führte mich nach Aachen, zu einem Abend mit Ihnen. Ich saugte die Eindrücke, Ihre Ausstrahlung und die der umgebenden Menschen- diese Energie! in mir auf, überflutet von der Gewißheit hier und jetzt genau am richtigigen Ort zu sein. Ich empfand tiefe Liebe, Demut und die Hoffnung auf Frieden in und mit mir. Ich kaufte mir vom nicht "vertrunkenen" Geld, was wirklich sehr,sehr knapp war Ihr Buch und las und las...Es dauerte dann noch ein Jahr bevor ich vor dem Alkohol kapitulierte und die Hilfe einer Therapie nutzte.....Nun bin ich "trocken" und Sie liebe Sabrina waren ein wichtiger Puzzlestein zu meinem neuen, wunderbaren oder weiteren Leben. Sonderbar fühlte sich das an, obwohl Sie noch nicht mal von meiner Existenz wußten ;-) Unbekannterweise vielen, lieben Dank, von der Erde zum Mond, zur Sonne und zurück von Heidi Azebedo