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Was denke ich eigentlich?

Meine Lieben,

viele von uns haben mittlerweile festgestellt, wie sehr  unsere Gedanken unser Leben beeinflussen. Wenn wir von allen und allem immer das Schlimmste annehmen, dann werden wir häufig enttäuscht werden. Wenn wir der Meinung sind, dass „alle Kollegen minderbemittelt sind“, dann werden wir uns in diesem Umfeld nicht besonders wohl fühlen. Wenn wir glauben „dass alles schief geht“, wird selten etwas funktionieren.  Doch häufig wissen wir gar nicht, was wir denn da so automatisch vor uns hindenken.

Um sich zu verändern und damit auch sein Leben zu verändern, müssen wir etwas anders machen, denn sonst bleibt es gleich. 2 und 2 sind 4, und wenn uns die 4 nicht gefällt, dann müssen wir eine der beiden 2er ändern. Das heißt, um zu einem anderen Ergebnis zu kommen, müssen wir andere Voraussetzungen erschaffen. Wie geht das?  Aufmerksames Nachdenken hilft.Wenn ich meinen Verstand von seinem pausenlosen Denken entlasten möchte, dann mache ich folgende äußerst einfache Übung: Ich schließe die Augen, spreche ein Gebet und frage mich „Was denke ich eigentlich?“

Erstaunlicherweise wird der Gedankenfluss sofort sehr viel langsamer. Die ersten Sekunden wird gar nichts gedacht. Unser Gehirn ist wohl zu sehr überrascht davon, dass wir wirklich mal aufpassen, was wir da so vor uns hindenken. Beobachten Sie Ihre Gedanken, wie sie einen Vogel beobachten würden. Gehen Sie mit den Gedanken nicht mit.  „Aha, ein Gedanke.“ Das ist alles. Und zwischendrin, wenn Sie merken, dass sie doch mitgelaufen sind, holen Sie sich mit einem „Was denke ich eigentlich“ wieder zurück. Mit Übung gelingt es, diesen herrlichen ruhigen Zustand auf lange Zeiten auszudehnen. Besonders vor dem Einschlafen ist es eine wundervolle Übung, um das Geschnatter im Kopf abzustellen. 

Licht und Liebe,

Sabrina  

Kommentare

  1. Anastasia schreibt am 01.11.2007 18:22:

    Hallo liebe Sabrina!
    Ich muss gestehen, dass diese Methode wirklich funktioniert. Generell muss ich immer öfters feststellen, dass wir Gedanken und Gefühle am wenigsten beeinflussen können und das liegt daran, dass wir einfach keine Übung darin haben, unser Leben bewusst zu leben. Die Zügel fest in der Hand zu halten. Es ist für mich ein befreiendes Gefühl etwas Selbstbestimmung zu fühlen und mich nicht verwirrenden und destruktiven Gedanken hingeben zu müssen...
    Und das klappt eigentlich dann am besten, wenn ich kreativ bin. Kreativität und Schöpfungskraft ist ein göttliches Geschenk. Ich möchte mich an dieser Stelle dafür bedanken, dass ich diese Woche zufällig bei Maischberger eingeschaltet habe und somit auf SIE gekommen bin. Ihr Beitrag zu dem Thema hat mir eine gewisse Wärme gegeben und ich freue mich zu sehen, dass die Welt anscheinend mehr Spiriuelle Menschen beherbergt, als man denkt...
    Mit den allerliebsten Grüßen,
    Anastasia

  2. Bea schreibt am 01.11.2007 20:36:

    Liebe Sabrina, liebe Leser,

    auch ich bin ein Denker. Ich denke viel..ich denke was war..ich denke was kommen wird..ich denke immer. Oft wache ich nachts auf, von meinen Gedanken. Sehr viele Nächte verbrachte ich wach in meinem Bett. Sehr viele Tage habe ich mir dank meiner negativen Gedanken einfach kaputt gemacht.Düstere Tage kamen. Doch dann eines Tages..ging ich in eine Buchhandlung. Ich schaute mich so um..und *mich* fand ein Buch. Gleich zuhause angekommen..fing ich an zu lesen...The Work. Es ist ein tolles Buch, denn es beschäftigt sich mit den quälenden Gedanken. Ich habe die Übungen wie im Buch beschrieben nachgemacht. Und seither..wenn mich quälende Gedanken beschäftigen und mit so richtig schön die gute Stimmung vom Tag rauben..wende ich es an. Ich stelle mir die Fage...was wäre..wenn ich diese Gedanken nicht denken würde?Was wäre..wenn diese quälende Gedanke gar nicht da wäre? ...nach langem hin und her habe ich festgestellt...das es mir gut gehen würde..wenn nicht diese Gedanken da wären. So versuche ich nun immer, wenn mich meine quälenden Gedanken..meist über meine Arbeit oder meine Arbeitskollegen nicht in Ruhe lassen, mir die Frage zu stellen..was wäre ich ohne diese Gedanken...und immer komme ich zu dem Endschluß...das ich glücklich wäre.... So bitte ich im Anschluß...nachdem ich das festgestellt habe...meine Engel sich gut um mich zu kümmern..ich bitte sie zusätzlich alles zu tun, das es mir gut geht...und..es geschieht.
    So, so gehe ich mit meinen Gedanken um..die, die ich gar nicht haben will...Alles Liebe schickt Bea

  3. Ingrid schreibt am 04.11.2007 02:02:

    Hallo Sabrina,
    habe gerade die Maischberger Sendung gesehen. War etwas chaotisch, hat mich aber erfreulicherweise auf Dich aufmerksam gemacht. Bin 47 Jahre und wohne in Köln. Ich möchte Dich gerne kennenlernen und mehr erfahren, denn auch ich habe einige wenige (schöne) Erlebnisse, die ich in mir trage und gerne besprechen würde. Wann wirst Du in Köln sein?
    Liebe Grüße,
    wir sehen uns....
    Ingrid :-)

  4. Irene Sodenkamp schreibt am 04.11.2007 11:46:

    Liebe Sabrina,
    ich bin noch ziemlich "neu" in der Lichtarbeit, obwohl schon seit Jahren spirituell tätig, was ich als Vorbereitung für jetzt ansehe, da sich alles hauptsächlich im Kopf abgespielt hatte (trotz bestimmter meditativer Übungen...,aber ich mußte erst durch TIEFSTE Dunkelheit gehen...).
    Nun strömt mir von allen Seiten Licht und Liebe zu (ohne dass mir meine Hausaufgaben abgenommen werden!) und so auch von Dir (z.B. erlebte ich Deine Authentizität bei Frau Maischberger vorgestern und bestätigte meine Überzeugung von der Strahlkraft des Lichts).
    Deine Worte strömen direkt ins Herz.
    Ich danke Dir und den Engeln dafür.
    Liebe und lichte Grüße
    Irene Sodenkamp

  5. Michael Schmidt schreibt am 04.11.2007 13:32:

    Hallo, Sabrina,
    ich habe gestern nacht die Wiederholung von der merkwürdigen Maischberger-Sendung gesehen. Wie hast du Herrn Bublath, Nina Hagen und den Psychologen/Physiker empfunden? Es wäre schön, etwas über deine Sicht auf diese Sendung zu hören. Im Fernsehen wirkt so etwas ja immer anders als wäre man live dabei gewesen.
    Viele Grüße aus Hamburg,
    ShooTerKo

  6. Sonja schreibt am 14.11.2007 20:27:

    Liebe Sabrina,
    ausgerechnet heute werde ich zu Ihrem Blog geführt und lese Ihren Eintrag. Es klingt so leicht und ich habe es probiert "Was denke ich eigentlich"...... In mir tauchte ein großes Fragezeichen auf. So schnell sind die tobenden Gedanken ausgeschaltet worden, die mir seit 24 Std. mein Leben sehr nach unten ziehen.
    Ich danke Ihnen von ganzem Herzen.
    Alles Liebe,
    Sonja

  7. Elfi schreibt am 15.11.2007 18:31:

    Liebe Sabrina und Bea,und die Leser,
    oh da kann ich mitreden,auch ich bin eine Denkerin,was in der vergangenheit war,was in der Zukunft sein könnte,morgen übermorgen usw.Nur das Heute und im Heute zu leben ,daß habe ich vergessen wie das geht oder konnte ich das überhaupt schon?
    Durch meine viel zuviele Neagtiven Gedanken die ich ja auch zulasse,versäume ich wohl das wahre Leben.
    Aber ich habe den Weg zu Gott und den Engeln gefunden,vielleicht noch nicht so wie Gott es gerne sehen würde,ichweis das nicht,aber ich denke mal possitv das es der richtige weg für mich ist.Ich habe öfters das Gefühl das die Engel ummich rum sind und auf irgeneine Weise bemerkbar machen,ja ich fühle sie und ich bete sehr oft zu Ihnen das sie mir bei einer besseren denkweise helfen.
    Ich wünsche Euch viel Licht und Liebe
    Gruß Elfi

  8. Sylvia schreibt am 16.11.2007 19:39:

    Liebe Sabrina,
    was denke ich?
    Eigentlich ertappe ich mich immer mehr, dass ich voreingenommen Menschen begegne - sobald mir das bewusst wird, ändere ich mein Denken und der andere zeigt sich mir gegenüber aufgeschlossen und liebevoll :-)
    Wenn mir andere Menschen verschlossen, oder unachtsam begegnen - so gilt es mein eigenes Verhalten zu reflektieren - und siehe da - ich sehe mich im Anderen, wie in einem Spiegel ;-)
    Das ist oft schwer anzunzehmen - doch wenn es mir gelingt zu fragen - was zeigt mir mein Gegenüber - speziell, wenn es um Konfliktsituationen geht - dann verändert sich in mir etwas - finde ich ein Lernthema - wenn ich es bejahen kann, so fließt die Energie wieder ungehindert.
    Oft erlebe ich glückliche Zeiten, Momente, in denen ich voll LIEBE bin.
    Bin ich mal energetisch unterversorgt...so kann ich meine Energie mit liebevollen, zuversichtlichen Gedanken wieder anheben.
    Übrigens, schenken mir deine Bücher immer eine Leichtigkeit im SEIN :-) DANKE
    Was mich noch beschäftigt, ist - was ist, wenn ich nicht denke.....einfach wahrnehme....was geschieht dann? Hat denken etwas mit schöpfen zu tun, so erschaffe ich beim Denken. Hör ich auf zu denken, bin ich im reinen SEIN....
    Die Kunst im Hier und Jetzt zu sein ist gegenwärtig ein Geschenk...
    freudvolle Grüße,
    Sylvia

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