Sprung zum Inhalt | Sprung zur Navigation

Wenn Gebete in der Schule helfen ...

Liebe Sabrina!
Ich habe Dein Buch "Wie Engel uns lieben" gelesen und auch die Kassette "Etwas Wundervolles passiert" von Dir. Zuerst mal möchte ich mich bei Dir dafür bedanken, daß Du so inspirierend schreibst. Es ist eine wahre Wohltat, Dein Buch zu lesen. Ich hole es immer hervor, wenn`s mir mal schlecht geht.

Die Kassette finde ich auch sehr schön, aber ich tue mich manchmal schwer, den Kontakt zu meinem Engel herzustellen, besonders, wenn ich im Stre§ bin und meine Gedanken woanders sind. Außerdem mischt sich mein Verstand oft ein und will mir erklären, da§ das alles nur Einbildung sei. Ich möchte Dir gerne ein paar Geschichten erzählen. Übrigens hoffe ich, da§ es Dich nicht stört, wenn ich einfach "Du" sage. In meinem Leben sind mir schon so manche wundervolle Dinge passiert. Bis jetzt habe ich kaum mit jemandem darüber gesprochen, nur mit meinen allerbesten Freunden, denn es sind schon "verrückte" Geschichten. Aber da Du "Engelexpertin" bist, denke ich, kann ich sie Dir erzählen.

Als ich vier Jahre alt war, wohnten wir in einem Haus mit gro§em Garten und Swimming-Pool. Darin planschte ich wahnsinnig gerne. Eines Tages, es war herrlich heißes Wetter, sprang ich wieder einmal freudig hinein.... und ging sofort unter. Denn vor lauter Eifer hatte ich glatt vergessen, meine Schwimmflügel anzuziehen. Und schwimmen konnte ich noch nicht. Niemand wu§te, da§ ich im Wasser war. Ich mu§te ertrinken..... Plötzlich jedoch, ich war schon einige Minuten im Wasser und fast bewußtlos, sprang meine Mutter rein und fischte mich gerade noch rechtzeitig heraus. Im Nachhinein konnte sie selber nicht mehr erklären, wieso sie zum Swimmingpool gegangen war. Sie wußte ja nicht, wo ich war. Und sie konnte mich werde sehen noch hören. Ich denke, mein Schutzengel hat sie dahin geschoben.

Als ich von der Grundschule ins Gymnasium wechselte, fühlte ich mich sehr verlassen. Anfangs hatte ich keine Freundin dort und eine Gruppe Mädchen hatte es auf mich abgesehen und mobbte mich ständig. Ich war sehr unglücklich. Einen Lichtblick jedoch gab es: Eine Lehrerin, von mir wie eine Heilige verehrt, war total nett zu mir. Jeden Tag freute ich mich auf die Stunde mit ihr. Dann plötzlich die Hiobsbotschaft: Mitten im Schuljahr gab es organisationsbedingt einen Lehrerwechsel für unsere Klasse. Wir bekamen eine andere Lehrerin. Ich war total verzweifelt. Nächtelang betete ich zu Gott, Er möge Erbarmen mit mir haben und mir das nicht antun. Er möge ein Wunder geschehen lassen und mir meine Lieblingslehrerin wiedergeben. Nichts geschah. Jedenfalls nicht gleich. Ich bekam meine Lehrerin nicht zurück. Dafür wurden meine Leistungen immer schlechter, bis ich die Klasse wiederholen mußte. Ich kam also in eine neue Klasse, weg von den mobbenden Mädchen. Und Du wirst es nicht glauben, meine neue Klasslehrerin war meine Lieblingslehrerin, die mich von da an bis zum Abitur begleitete. Da unsere Schule viele Lehrer hatte, ist das eigentlich total unwahrscheinlich, daß man so viele Jahre hintereinander denselben Lehrer hat.

Später im Studium haben mich die Engel auch oft begleitet und aus so mancher Situation gerettet. Bei manchen Prüfungen ging es echt nicht "mit rechten Dingen" zu. Ich erwischte meistens die nettesten Prüfer und die besten Fachkombinationen. Ein Ereignis ist besonders bemerkenswert: Staatsexamen. Ich war natürlich furchtbar aufgeregt. Damit ich nur ja pünktlich komme, fuhr ich ganz früh mit dem Auto los. Es war ein altes Auto. Plötzlich, mitten auf der Autobahn, gab der Motor seltsame Geräusche von sich. das Auto wurde immer langsamer und blieb letztlich stehen. da stand ich also nun, mitten in der "Wildnis" und hatte realistisch gesehen eigentlich keine Chance, das Staatsexamen pünktlich zu erreichen. Ich betete um Hilfe. Wenige Augenblicke später tauchte aus dem Frühnebel der Autobahn ein Autofahrer auf, der vor mir anhielt. Er stieg aus, sagte nur "Mach die Motorhaube auf", fummelte ganz gezielt am Motor rum, meinte dann "Jetzt kannst du weiterfahren. Viel Glück heute." und verschwand wieder im Nebel, bevor ich wußte, wie mir geschah. Ich stieg in mein Auto ein, das sofort ansprang, fuhr los und erreichte pünktlich meine Prüfung, die ich mit Bravur bestand, denn ich war sowas von ruhig und gelassen, wie ich es noch nie in einer Prüfung war. Ich fühlte mich so beschützt und behütet. Wer war dieser Mann? Vielleicht war es ein Automechaniker, der "zufällig" vorbeikam und sofort sah, was an meinem Auto kaputt war. Für mich jedoch ist er mein "Autobahnengel".

Viele herzliche Grüße
Nicole