Wundervolle Gefühle mit Engeln
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Zu Weihnachten schenkte mir meine beste Freundin Ihr Buch "wie Engel uns lieben". Bis dahin existierten jene Wesen für mich als Schutzengel, ansonsten hatte ich keinerlei Zugang zu ihnen.
Vor ein paar Wochen hatte ich im Bett das Gefühl, daß mein Kopf und Oberkörper im Schoß einer meiner Helfer, Schutzengel? liegt. Es ist ein sehr schönes Gefühl, daß ich immer öfter wahrnehme.
Gleich zu Weihnachten begann ich Ihr Buch zu lesen, erst kapitelweise. Es schien für mich zu unkonkret: Sie schilderten Ihre Erfahrungen und die Ihrer Bekannten und Freundinnen. Als ich mit einer anderen Freundin darüber sprach, schilderte ich ihr dies und meinte, für mich wäre wohl eine Art Training, Kurs besser geeignet. Unbestritten blieb mein Interesse, meine Neugier. Ich wurde immer offener für das, was ich mit "atmosphärisch" umschreibe. Ihnen gelingt es, mich als Leserin mit in ihre Engelwelt zu nehmen, mich für deren Schwingungen zu öffnen. Meine Begeisterung, Faszination wuchs, mich für meine Engel zu öffnen. Ich freute mich den Tag über sehr auf meine "Engelzeit", meine Zeit in der ich in Ihrem Buch weiterlas. Mein Tempo verlangsamte sich sehr: Ich mußte für mich nachdenken, meine Gedanken in mein Tagebuch aufschreiben.
Als Sie in Ihrem Buch beschreiben, daß wir ständig von einigen Engeln umgeben sind, kamen mir die Tränen. Besonders als Kind hatte ich oft das Gefühl, ganz allein dazustehen und dann auch noch so schlimme Dinge wie Zahnarzt, eine Klassenarbeit usw. durchstehen zu müssen Ð ich hatte solche Angst und fühlte mich so verlassen, einsam. Dieses Gefühl tauchte in mir wieder auf. Und zugleich kam wie ein Geistesblitz: Ich war nie allein, ich war der Mittelpunkt meiner Engelschar. Mich hat dieses Gefühl von Getragenwerden, Geborgenheit mein Kummer, der so gar nicht sein mußte, überwältigt. Und das beste ist, daß ich diese schöne Gefühl wachrufen kann, wenn ich die Augen schließe und mir den Kreis vorstelle.
Ganz dicht war für mich auch das Kapitel über Zarathustra: Als ich las, daß er über Sie auch zu mir spricht, mich meint, verspürte ich tatsächlich den Wunsch, mich zurückziehen, eine Kerze anzünden ....Und erlebte Nähe zu ihm Ð meine Hände kribbelten als ob 1000 Ameisen mir ihre Lebendigkeit zeigen wollten und sie fühlten sich sehr warm an. Wenn ich meine Gedanken auf ihn richte, mache ich immer wieder die gleiche Erfahrung.
Es änderte sich noch etwas: Die jüngste Tochter meiner besten Freundin mußte zu Weihnachten ins Krankenhaus und am Blinddarm operiert werden. Es kam zu Komplikationen. Ein weiterer operativer Eingriff stand im Raum. Als ich davon erfuhr schickte ich ihr Reiki und kraftgebende Gedanken. Ich schickte schon mehrmals Fernreiki. Ich nehme seit Ihrem Buch Schwingungen wahr, die von demjenigen kommen, dem ich Reiki schicke: Ich spüre, wie er/sie sich fühlt, manchmal entsteht ein Bild, was er/sie gerade tut. Meine Freundin folgte Ihrem Tip und betete für die Kleine. Es ging gut, die Kleine ist inzwischen wieder zu Hause ohne weitere Operation. Als ich mit meiner Freundin über meine inneren Bilder sprach, bestätigte sie mir, daß die Kleine immer ruhiger, gelassener wurde, stimmungsmäßig gut drauf gewesen sei und sie sehr ruhig geschlafen hätte. Die Kleine ist, was das Einschlafen betrifft, sehr schwierig, kommt mit ihren 8 Jahren nicht zur Ruhe. Und dann im Krankenhaus keinerlei Schwierigkeiten!
Dann möchte ich noch etwas erzählen. Ich stieß während meiner Spaziergänge im letzten Sommer immer wieder auf die verschiedensten Federn, viele davon waren feine, weiße Daunenfedern. Eine meiner Freundinnen hat mit Federn, Kristallen und bunten durchsichtigen Perlen ihre Fenster gestaltet. Ich erzählte ihr, daß ich dies auch möchte. Sie schenkte mir zu Weihnachten einen ganzen Büschel voller weißer Federn. Ich habe mich sehr gefreut. Dazu legte sie mir eine Karte bei, auf der sie den Text von Nelson Mandela kopiert hatte. Ich kannte diesen Text nicht. Er rutschte sehr tief in mich hinein. Und dann las ich ihn zum zweiten Mal in Ihrem Buch. Ich hatte bislang wirklich Angst, mein Licht leuchten zu lassen. Ich traue mich heute zu sagen, ich war meiner Ursprungsfamilie, meiner Pflegetochter Licht, auch wenn jene es nicht wahrnehmen konnten und können.
Ich bin jetzt 46 Jahre alt. Mein Leben war nicht leicht: Ich fühle mich als Kind psychisch und körperlich mißbraucht. Ich lebte in meiner Kinder- und Jugendzeit in anderen, ich war Meisterin im Erspüren und Erahnen von Bedürfnissen anderer und lernte nicht, wo ich anfing und endete. Ich scheiterte als Junglehrerin und fühlte mich viele Jahre als Versagerin. Ich wiederholte meine Geschichte nicht in meiner Ehe, sondern in und mit unserer Pflegetochter. Wäre nicht unser Sohn geboren, so hätte ich mir das Leben genommen. Vor 9 Jahren kam mein körperlicher Zusammenbruch: Seitdem arbeite ich intensiv an mir. Die Realitäten anzuerkennen, auch wenn dies mit vielen Schmerzen verbunden ist, hat mich viele Jahre beschäftigt. In vielen Schritten lernte, mich stehen zu lassen, zu mir zu stehen, an mich zu glauben und mir zu vertrauen. Es ist natürlich nicht abgeschlossen. Mich beschäftigt, daß unsere Gedanken unsere Wirklichkeit formen, ausmachen, daß alles zu meinem Besten geschah. Lange Zeit empfand ich dies als Zumutung, als unerträglich und ungeheuerlich und sage heute zu beidem, es ist so.
Seit dem letzten Sommer steht meine Liebe zu mir selbst im Mittelpunkt, daß ich mich liebe. Anfangs war es auch so eine Ungeheuerlichkeit. Inzwischen ist es eine aufregende, anregende, heilende und heilsame, aber auch eine sehr spannende Entwicklungsphase. Für mich sind deshalb Worte, die genau diese Erfahrung beinhalten, sehr bedeutsam, auch ermutigend.
Was mich beim Lesen beeindruckte war Ihre Natürlichkeit, die Nähe, die Sie zu mir als Leserin herstellten. Nach meinem Gefühl sitzen Sie nicht auf irgendeinem Olymp und die Erleuchtung kam über Sie und machte Sie zu einem besseren Menschen, Lichtjahre von den normal sterblichen entfernt. Bei mir kommt an, Sie sind eine Frau wie ich, mit Erfahrungen, die ich noch nicht habe, zu denen Sie mir aber verhelfen möchten. Danke! Danke auch für Ihre Liebe, die einfach spürbar ist, Liebe zu sich selbst, zu den Menschen, zur Natur und ihren Geistwesen und zu den Engeln, die von uns genauso geliebt werden wollen, wie sie uns lieben.
Sigrid Schenk-Ulbrich