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  • Nun ist es mit meiner Ruhe vorbei, mein "Kleiner" hat ein Motorrad.

    Bitte helft mir. Seit einem Monat hat mein "Kleiner" (16 Jahre) ein Motorrad. Nun ist es mit meiner Ruhe vorbei. Ich stehe Höllenängste aus und bin in dauernder Anspannung, dass etwas schreckliches passieren könnte. Er selbst belächelt mich und erklärt mir, er habe ja seinen Engel dabei (er fährt nie ohne seinen kleinen silbernen Schutzengel). Ein Freund meines großen Sohnes ist vor 5 Jahren durch einen Verkehrsunfall getötet worden. Ich kann es einfach nicht vergessen. Ich komme nicht zur Ruhe, ich kann nichts arbeiten, kann nicht schlafen, nur warten, daß er anruft oder heimkommt. Dauernd rufe ich ihn am Handy an und gehe ihm ziemlichauf die Nerven. Ich will wissen, wohin er fährt und wann er zuruuml;ckkommt. Hält er sich nicht genau an die Zeit bin ich knapp vorm durchdrehen. Wie kann ich die panische Angst abstellen oder lindern. Ich weiß selbst, dass ich schon ziehmlich hysterisch bin. Er hatte schon einen kleinen Unfall.

    • Antwort: Du machst dich und einen Sohn nur verrückt und vorallem Unsicher

      Du machst dich und einen Sohn nur verrückt und vorallem Unsicher. Hör auf dich immer mit negativen Gedanken zu umkreisen. Du verunsicherst alle um dich. Dein Sohn muss sein eigenes Leben leben, du darfst ihn nur begleiten. Vertrau ihm einfach, er weiss um die Angst von dir und wird nichts gefährliches, leichtsinniges tun. Aber du belastest ihn nur und damit nützt du ihm sicher nicht. Lies doch mal den Abschnitt vom Prophet / Khalil Gibran er schreibt über unsere Kinder Ich sende das mal ab, bis jetzt hat es noch nicht mit meinen Beiträgen geklappt, falls dieser hier ankommt, werd ich den Abschnitt über die Kinder nachträglich noch hierhin senden, smile.

    • Antwort: Du hast mit Hilfe Deines Sohnes eine wundervolle Aufgabe bekommen

      Mein Engel, hier hast Du mit Hilfe Deines Sohnes eine wundervolle Aufgabe bekommen: Was immer im Universum passiert, wird passieren ... selbst wenn Du Dich davor fuerchtest. Wann unsere Kinder oder unsere Lieben sterben, liegt nicht in unserer Hand (Dein Sohn kann ja auch aus dem Bett fallen und sich den Kopf anhauen - dazu braucht er kein Motorrad ...). Das Leben ist ewig ... nur diese Erfahrung hier auf der Erde ist zeitlich limitiert - aber das weisst Du natuerlich schon. Deine Gedanken ziehen Dich immer wieder in den "schlimmsten Fall" - und damit ist Dein Sohn in Deinen Gedanken schon hundert Mal gestorben. Obwohl er lebt. Mein Vorschlag dazu: BEOBACHTE Deine Gefuehle und Deine Gedanken: "Ah, das fuehle ich jetzt. Ah, das denke ich dazu". Im Moment laesst Du Deine Gedanken noch wie eine Horde ungezuegelter Hunde davonlaufen und Du haengst gerade mal mit Mueh und Not an der Leine. Halte die Leine fest und lasse die Hunde wieder ruhig neben Dir her gehen - durch das Beobachten. DAdurch wird die Angst kleiner. Du schaffst das schon ...