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Ich bin stark sehbehindert.
Ich bin stark sehbehindert. Ich sehe auf dem einem Auge gar nichts und auf dem anderen nur 10%. Seit einiger Zeit habe ich Probleme meine Sehbehinderung als normal anzunehmen. Was kann ich gegen diese Einstellung tun?
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Antwort: Ich bin von Geburt an blind...
Ich bin von Geburt an blind und war als Kind oft traurig darüber, dass ich nicht sehen kann, obwohl ich ganz normal damit aufgewachsen bin. Ich fragte mich oft "warum gerade ich? Was ist der Sinn? Als ich dann begann, meinen spirituellen Weg zu gehen, fühlte ich, dass ich in meinem Innern mehr sehen kann als mit meinen richtigen Augen. Heute glaube ich, dass ich nur dadurch diesen Weg gehen konnte. Man sieht nur mit dem Herzen! Denn das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar. Ich wünsche Dir viel Licht und alles Gute auf Deinem weiteren Weg!
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Antwort: Auch in meinem Leben gab es etwas, mit dem ich sehr unglücklich war
Auch in meinem Leben gab es etwas, mit dem ich sehr unglücklich war. Ich haderte deswegen oft mit meinem Schicksal, flehte zu Gott, um zu verstehen, warum es so war, wie es war. Manchmal sagte ich diesem "Problem" den Kampf an, aber am häufigsten fand ich mich selber im Zimmer des Selbstmitleids wieder. Ich habe so lange gegen dieses "Problem" gekämpft und gehadert, bis ich einen Zustand erreichte, in welchem ich jeglichen Widerstand aufgab und Ê - akzeptierte. Ich nahm alles so an, wie es war. Ich akzeptierte, daß es eben so war wie es war. Alles andere machte nämlich keinen Sinn! Das bedeutet aber nicht, daß man sich selbst aufgibt und gleichzeitig mit dem Akzeptieren des Ist- Zustands auch schwarz für die Zukunft sieht und quasi jegliche Aussicht auf Besserung aufgibt. Gott macht meiner Meinung nach keine Fehler. Und wenn du dieses Problem hast, dann hat es natürlich einen Grund (bitte nicht mißverstehen und an "Schuld" denken...). Als ich akzeptierte, was ich mir erschaffen hatte, wich ein ungeheurer (Leidens-) Druck von mir. Und erst dann, konnte ich klarer sehen. Erst dann formte sich langsam die Antwort auf mein Warum? heraus. Es war befreiend für mich, zu akzeptieren, was Gott für mich geplant hatte. Ich war bereit, die Früchte meines Tuns entgegenzunehmen. Es gibt Menschen die nach einem Unfall an einen Rollstuhl gefesselt wurden. Diejenigen unter ihnen, die ihr Schicksal akzeptierten, haben trotz (oder gerade deswegen?) ihres augenscheinlichen Unglücks teilweise Unglaubliches geleistet und erreicht. Einige von Ihnen wurden zum Vorbild für viele andere. Ich hoffe, daß ich nicht zu "hart" geklungen habe und ich die Worte gewählt habe, die Dein Herz erreichen. Ich Êwünsche dir von Herzen, daß Du Deine ganz persönliche Antwort und auch Hilfe und Unterstützung findest. In Liebe und Mitgefüh.
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Antwort: Mir hat es immer sehr geholfen tief in mein Schmerz hineinzuatmen
Hast du deinen Augen schon gesagt das du sie liebst? Was fuer Gefuehle kommen da in dir hoch? Eine weitere Frage ist vielleicht auch "Was will ich nicht sehen"? Es ist auch moeglich seine Gefuehle zu fragen. Mir hat es immer sehr geholfen tief in mein Schmerz, Trauer, Wut, Agressionen (oder was immer es ist weswegen du es nicht mehr als "normal" ansehen kannst -suche wo das Gefuehl steckt) hineinzuatmen. Es kann sogar passieren, das du dann faehig bist mit deinen Gefuehlen zu reden was sie dir sagen wollen, ggf. kannst du es akzeptieren. Meine Erfahrung ist auch das es nicht moeglich ist Gefuehle einfach zu unterdruecken - sie kommen staerker wieder. Ausserdem geht das Leben hoch und runter, mal geht es besser mal schlechter. Geh einfach weiter und es wird wieder besser.
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Antwort: andere Sinne besser ausbilden
Kann es nicht auch sein, dass Du - weil Du weniger siehst - andere Sinne besser ausbildest? Frueher glaubte ich, dass ich noch nicht spirituell genug sei, weil an mir einiges nicht "perfekt" ist. Und jetzt komme ich zu dem Schluss das ich mit dem "gegebenen Material" einfach so gut wie moeglich und friedlich wie moeglich leben lerne. Das ist ja auch recht spannend...
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Antwort: Deine Augen sind ein Teil von Dir ...
Deine Augen sind ein Teil von Dir und genauso liebevoll wie Du. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, zu erkennen, daß Du außer sehen auch noch fühlen kannst.Fühle mit Deinen Augen und Du wirst das Abendrot am Himmel viel schösner wahrnehmen als bisher. Alles Liebe für Dich
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Antwort: vielleicht ist es an der Zeit zu erkennen...
Vielleicht weist Dich Deine Sehbehinderung auf einen Teil in Dir hin, wo Du meinst, das Du innerlich am "Sehen" gehindert bist - und vielleicht ist es an der Zeit zu erkennen, das das gar nicht so ist? ...und Du findest darum plötzlich, das Deine Sehbehinderung nicht "normal" ist? Wir alle haben viel mehr Licht in uns, als uns bewußt ist!
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Antwort: Die Augen stehen für die Fähigkeit, deutlich die Vergangenheit, Gegenwa
Die Augen stehen für die Fähigkeit, deutlich die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu sehen. Die Augenprobleme entstehen dadurch,das Du nicht magst, was Du in Deinem Leben siehst. Probleme ergeben sich nur dann, wenn wir die wahrgenommenen Dinge im Bewußtsein nicht wahrhaben wollen. Dieses nicht hinschauen, nicht für wahr nehmen wollen, somatisiert sich in den verschiedensten Formen und Krankheitsbildern. Hilfreiche Affirmationen wären für Dich: Ich sehe mit Liebe und Freude. Ich erschaffe jetzt das Leben, das ich gerne betrachte.
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