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Vor dreissig Jahren ist mein Sohn toedlich verunglueckt
Vor dreissig Jahren ist mein Sohn toedlich verunglueckt (er war nur 22 Jahre alt). Ich habe immer noch Schmerzen, wenn ich daran denke. Ich bin Gott irgendwie immer noch boese darueber. Wieso kann ich das nicht loslassen?
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Antwort: ich kann als Medium den Verstorbenen dienen ...
Ich habe von Gott die wunderbare Gabe erhalten, daß ich als Medium den Verstorbenen dienen kann. Ich erfahre gerade in diesen Tagen wieviel Trost und auch Zuversicht ich Menschen durch ein Vermitteln zwischen dem Verstorbenen und dem Hinterbliebenen geben kann. Bis jetzt wissen noch nicht viele Menschen von meiner Gnade, ich merke jedoch wie die Engel mich auf den Weg führen, dies doch immer mehr Menschen teilhaben zu lassen. Ich würde gerne für Sie Kontakt mit Ihrem verstorbenen Kind aufnehmen. Die Verstorbenen melden sich durch ein für die Hinterbliebenen unverwechselbares Kennzeichen. Ich weiß nur noch nicht wie ich mit Ihnen Rot 004 direkten telefonischen Kontakt aufnehmen kann. Antwort In diesem Moment, da ich Ihnen schreibe, bin ich Ihnen herzlichst verbunden und ganz nahe. Auch wir haben unser kleines Mädchen, unser einziges Kind im Alter von nur 20 Monaten durch einen entsetzlichen Unfall verloren. Und jedesmal, wenn ich von anderweitigen Schicksalen ähnlicher Art erfahre, leide ich mit den Eltern und Angehörigen. Ich bin sicher, daß uns der Schmerz um unsere geliebten Kind niemals verlassen wird - und dieser Schmerz birgt so viel Körperlichkeit, Wehmut, aber auch diese unsagbare Liebe, die wir in jedem Moment unseres Lebens in dieser Welt weiterhin zu unseren Kindern in das Licht senden. Und so bleiben wir vereint mit ihnen, in jeder Sekunde unseres Daseins hier. Vereint mit unseren Herzen, unseren Gedanken, unserem Geist, in inniger und niemals endender Liebe. Ich denke, daß ich Ihnen aus dem Herzen spreche, wenn ich an dieser Stelle sage, daß uns der Schmerz jeden Tag auf`s Neue, aber jeden Tag auch anders schmerzt. Aber wir Menschen wurden eben so vom Lieben Gott ausgestattet, daß wir weiterhin "funktionieren": wir funktionieren für unsere Partner, für unsere Eltern, für die Aufgaben, die wir zu erledigen haben. Und ganz leise in uns, oftmals unbemerkt für die Außenwelt, ganz tief in uns, da sticht der Schmerz, da findet der Schmerz keinen Trost. Was immer wir mit dem Tod unserer Kinder erfahren, erlernen und erkennen, wie immer wir den Schmerz für andere sichtbar oder unsichtbar darstellen mögen - auch wenn wir mit bestimmter Sicherheit wissen, daß unsere Kinder nicht für alle Zeit von uns gegangen sind und sie auch jetzt bei uns sind, wie auch in diesem Moment, in dem ich Ihnen schreibe oder Sie meine Worte lesen -, so sind wir niemals wirklich getröstet und sehnen uns so sehr das Wiedersehen mit unseren Lieblingen herbei. Bitte machen Sie sich keine Vorwürfe, Sie könnten nicht "loslassen". Natürlich haben Sie das schon längst getan. Traurig zu sein bedeutet doch keinesfalls "nicht loslassen können". Ihr Sohn und unsere Tochter leben ganz sicher im Licht und erfahren ein für uns Eltern auf der Erde unvorstellbares Glück. Und dazu könnte ich Ihnen so viele schöne Dinge erzählen, weshalb ich Ihnen verspreche, daß ich (ROT 081) mich bald wieder bei Ihnen (ROT 004) melden werde. Aber bitte, sind Sie dem Lieben Gott nicht böse. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, daß die Seele Ihres Sohnes nur noch wenige Zeit auf der Erde benötigt hat, um sich zu vervollkommnen, um in`s Licht zu gehen? Wir Eltern glauben, daß unsere Kinder um das Leben betrogen wurden, dabei sind sie uns ganz sicher nur vorausgegangen - vorausgegangen in ein Glück, das wir nicht einmal ansatzweise erahnen können. Und in den schlimmsten Momenten unseres Lebens, da wurden wir Eltern vom Lieben Gott getragen. Und wenn wir ganz fein achtgeben, dann spüren wir die Gegenwart unserer Kinder. Wie anders könnten wir sonst täglich aufstehen, täglich funktionieren und am Abend mit oder ohne Tränen einschlafen? Ich umarme Sie in tiefer Verbundenheit.
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Antwort: Das du nicht los lassen kannst, finde ich normal, ...
Das du nicht los lassen kannst, finde ich normal, denn immerhin ist ein Teil von dir nicht mehr da. Und das du Schmerz fühlst, zeigt wie sehr du deinen Sohn liebst, auch wenn er nicht mehr bei dir ist. Er weiß das, da bin ich mir sicher. Und das ist doch das Wichtigste, oder? Viel Licht, Liebe und positive Gedanken für dich!
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Antwort: ich kann sehr gut nachfühlen, wie es Dir geht.
Hallo, ich kann sehr gut nachfühlen, wie es Dir geht. Ich habe einen kleinen 17 - monate alten Sohn und manchmal kommen mir Gedanken, was ich wohl machen würde, bzw. wie es mir wohl ergehen würde, wenn er auf einmal nicht mehr wäre. Wahrscheinlich könnte ich es auch nicht überwinden. Dennoch viel mir gleich etwas ein, was mir jemand sagte, als vor 7 Jahren ein guter Freund von mir starb. "Wir sollten nicht trauern, ihn verloren zu haben, sondern dankbar sein, ihn gehabt / gekannt zu haben!" Vielleicht hilft Dir dieser Satz, ich wünsche es Dir von ganzem Herzen. Ich glaube außerdem, daß die Menschen auch hier in unserer positiven, liebenden Erinnerung weiterleben. Alles Liebe für Dich!
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Antwort: Mach Dir bitte klar, dass Du ihn wiedersehen kannst ...
Mach Dir bitte klar, dass Du ihn wiedersehen kannst, wenn Du hinübergehst (sprich gestorben bist) - niemand geht verloren. Doch für jetzt solltest Du ihn loslassen, nicht so viel Gedanken daran verschwenden - damit machst Du es ihm schwer sich von hier (der Erde) zu trennen und ganz ins Geistige hinüber zugehen. Der liebe Gott hat es so eingerichtet, dass es für Alles einen Ausgleich gibt, auch wenn jemand mal ungerechtfertigterweise aus dem Leben gerissen wird - außerdem denk dran: niemand geht verloren - nicht so viel trauern, sondern nur ab und zu ein paar nette Grüße nach oben schicken ist besser - alles Gute für Dich.
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Antwort: Es ist manchmal schwer geliebte Menschen loszulassen.
Es ist manchmal schwer geliebte Menschen loszulassen. Was aber darunter liegt, ist das Gefuehl, dass Gott einen Fehler gemacht hat. Jemand ist "in der Mitte des Lebens" gestorben oder "er hatte ja noch sein ganzes Leben vor sich". Das bedeutet immer, dass wir nicht daran glauben, dass jeder von uns seinen eigenen Weg geht und manche Wege sind kuerzer als andere. Ich glaube nicht, das wir "aus Versehen" sterben. Ich glaube dass wir dann gehen, wenn wir fertig sind. Aber die, die zurueckbleiben bedauern nicht selten, dass es so ist und in diesem Bedauern liegt der Schmerz. Ich merkte an mir, dass wenn ich bedauere, dann bin ich unterschwellig der Meinung das Gott etwas falsch gemacht hat. Glaubst Du, Gott hat etwas falsch gemacht?
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Antwort: Ich achte deinen Schmerz.
Ich achte deinen Schmerz. Gleichzeitig bewundere ich deine Offenheit und deinen Mut. 30 Jahre lebst du schon mit den Schmerzen und zu verzweifelst wirkst du gar nicht. Hast du dich mal gefragt welchen Vorteil du daraus hast an deinen Schmerzen ueber den Tod deines Sohnes festzuhalten? Die Schmerzen zu ignorieren bringt meiner Erfahrung nach nicht viel. Versuche das naechste Mal, wenn die Schmerzen kommen, tief in den Schmerz hineinzuatmen, entspanne dich, wehre dich nicht lass es geschehen. Wenn du weinen musst weine, atme dabei immer weiterhin tief ein und aus. Vielleicht ist es dir dann auch moeglich mit deinem Gefuehl zu sprechen und zu fragen was es dir mitteilen will? Es kann auch sein das der Schmerz einfach eine Gewohnheit geworden ist und darum nicht geht. Bleib weiterhin so tapfer.
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Antwort: Frage Dich bitte, warum Du nicht loslassen kannst.
Frage Dich bitte, warum Du nicht loslassen kannst. Oder ist es vielleicht Dein Sohn, der DICH nicht loslassen kann. Oeffne Dein Herz und trete mit ihm in einen inneren Dialog. Vielleicht könnt ihr zusammen kläeren, warum ihr nicht voneinander loslassen könnt. Die Liebe und aller Segen sei mit Dir.
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