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  • Kaum glaube ich den Ausgang gefunden zu haben, stoße ich wieder an eine Wand.

    Seit ein paar Tagen fühle ich mich ziemlich schlecht und bin heute Gott sei Dank auf diese Seite gestoßen. Viele der Fragen könnten von mir sein - aber auch viele Antworten. Ich habe im Moment das Gefühl durch ein Labyrinth zu irren. Jeder kennt den Weg, seinen Weg, nur ich komme nicht weiter. Kaum glaube ich den Ausgang gefunden zu haben, stoße ich wieder an eine Wand. Ich komme auch nicht zur Ruhe. Kaum bin ich länger als 2 Jahre an einem Ort, drängt es mich schon wieder weiter. Ich habe oft das Gefühl ich werde irgendwohin geführt, um andere "aufzuwecken". Aber es strengt mich an und ich will nicht mehr. Umsomehr seit ich ein Kind habe. Meinen kleinen Engel, den ich über alles liebe. Wenn ihr Flügel wachsen würden, es würde mich nicht wundern. Aber mir geht mehr und mehr der Saft aus und ich zweifle und verzweifle mehr und mehr. Ich hatte auch Zeiten der "spirituellen Höhenflöge", aber jetzt weißich nicht mehr weiter. Ich möchte so gerne, daß mich jemand bei der Hand nimmt und mir den Weg zeigt - oder zumindest die Richtung. Ich habe Angst, daß ich es alleine nicht mehr schaffe.

    • Antwort: Wir laden uns zuviel auf.

      Mein Engel, das kann ich gut verstehen. Wir laden uns zuviel auf. Ich habe darin auch eine Meisterschaft entwickelt. Ich habe mich naemlich nicht getraut "nein" zu sagen. Was wuerden die anderen denken? Und ist es nicht meine Pflicht anderen zu helfen? Aber wir koennen nur das geben, was wir haben. Und wenn wir nichts mehr haben, dann geht es an unsere Substanz und an unseren Koerper. Mir hat mal gemand gesagt, dass ich kein Vertrauen in Gott habe, wenn ich alles "alleine" machen will. Und die Welt zu retten, ist ganz schoen anstrengend, nicht wahr? Wenn ich jetzt sehe dass jemand Hilfe braucht (und ich kann nicht - sprich: Ich fuehle keine Lust und Freude dabei), dann bete ich: "Liebe Gott, kuemmere Dich darum." Und dann vertraue ich darauf, dass er mich hoert und jemanden schickt. Ich umarme Dich von Herzen. Kopf hoch. Es wird schon ... und das "nein" sagen, wird immer leichter, je oefter wir es ueben ...

    • Antwort: Zuerst einmal glaube ich das du eine starke Frau bist.

      Zuerst einmal glaube ich das du eine starke Frau bist. Bisher bist du schon so weit gekommen. Bei mir war es so als ich schon die ersten spirituellen Erfahrungen gemacht habe, glaubte ich das ich nie wieder den falschen Weg waehle oder aehnliches- ein Irrtum. Ich bin offener geworden und erkenne frueher was los ist. Wenn du merkst das du falsch gehst, kannst hauptsaechlich nur du dir helfen. Versuche trotz deines Kindes Platz und Zeit fuer dich zu finden um zu meditieren. Mich hat es einmal sehr entlastet als ich einfach all meine Probleme Gott uebereignet habe. Danach konnte ich befreit nach einer Loesung suchen. Vielleicht kann man deine Sätze auch so sehen. Nimm dich an die Hand und fuehre dich wohin dein Herz dich fuehrt!