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Viele Menschen meinen ich hätte ein Helfersyndrom ...
Hallo Ihr Lieben, ich hätte da mal eine Frage. Viele Menschen meinen ich hätte ein Helfersyndrom, was ja auch gut ist ( Denk ich mir mal). Sobald jemand Mist baut versuche ich mich in diese Person reinzuversetzen und die Gründe zu erforschen, um eben diesen Menschen verstehen zu können.Dabei tut mir das oft gar nicht gut. Mein letzter Freund stahl meinen Eltern tausende von Mark und verschwand in sein Heimatland USA. Als ich ihn endlich aufgespürt hatte, flog ich zu ihm. Die ganze Zeit über gingen mir nur Gedanken wie: Der arme, wie schlimm musste es ihm doch gegangen sein dass er sowas tun konnt, durch den Kopf. Ich wollte ihn verstehen und war davon überzeugt, dassÊ,wenn er merkt dass ich trozdem noch zu ihm halte, alles wieder gut wird. In Wirklichkeit war er nur sauer weil ich ihn gefunden hatte. Mit meinem Mann sieht es auch nicht viel besser aus. Jahrelang belog er mich, machte mich fertig. Doch ich versuchte ihn zu verstehen, kam aber auf keinen grünen Zweig. Erst als ich gesundheitlich am Ende war und er so extrem ausfällig wurdeÊ, ging mir ein kleines Lichtlein auf. Ich habe das Gefühl, dass ich von "oben", immer wieder mit solchen Erlebnissen konfrontiert werde, weil ich endlich mal lernen muss wann genug, genug ist.Ich wurde ausgenutzt und benutzt. Trozdem kann ich nicht richtig wütend sein. Manchmal wenn ich was schockierendes im Fernsehen sehe, merke ich, wie ich wieder versuche alles zu verstehen.Sobald ich was negatives über einen anderen Menschen denke, meldet sich bei mir mein schlechtes Gewissen. Doch ich spüre ganu deutlich dass mir das ganze nicht gut tut. Wann kann man jemanden abweisen?, Wann ist der Punkt zu sagen: Jetzt reichts. Ohne schlechtes Gewissen, denn genau dass, meine ich muss ich lernen?? Vielen Dank im voraus
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Antwort: Mir ging es damals ähnlich.
Mir ging es damals ähnlich. Erst als ich nicht mehr konnte, fing ich an mir darüber Gedanken zu machen. Durch die Hilfe aus der geistigen Welt, wurde mir erst einmal klar was ich überhaupt mache. Ich übernahm anderer Menschen Karma. Ich nahm Ihnen Ihre Lernaufgabe. Das war also nicht so sinnvoll. Mir fiehl dann auch auf, daß ich für meine Lernaufgabe gar keine Zeit mehr hatte. Für Die war ich ja schließlich auf die Erde gekommen. Also begann ich, meine Hilfe nicht mehr anzubieten. Mit der Zeit lernte ich dann auch zu schauen, wo ich wirklich helfen konnte (wenn ich gefragt wurde) und wo ich eigenlich nichts ausrichten konnte. Plötzlich viel mir auch auf, daß die meisten Menschen gar nicht wirklich meine Hilfe wollten - Sie wollten nur Ihre Lasten bei mir ablegen. Danach ging es Ihnen gut und mir schlecht. So habe ich immer mehr gespürt, was da eigentlich ablief und ich konnte dadurch bei mir die Veränderung einleiten. Sabrina hat mir dabei auch sehr geholfen mit "Meinen Angelegenheiten - Gottes Angelegenheiten - Deinen Angelegenheiten". Heute ist mir auch klar,, daß ich oft geholfen habe um mein Selbstwert zu steigern und um in meinem Umfeld wieder Frieden zu schaffen - denn ich mir damals so sehr herbeisehnte. Also war meine Hilfe damals gar nicht so selbstlos. Heute kann ich mir das ohne Urteil anschauen, mir selbst vergeben und mir keine Vorwürfe machen, aber es war halt ein Prozeß. Ich hoffe, Du kannst für Dich aus meiner Erfahrung etwas für Dich gebrauchen. Ich sende Dir viel Licht und Liebe und den Mut Dein "Helfersyndrom" zu entschlüsseln.
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Antwort: ... das ich mich dauernd in den Angelegenheiten anderer Menschen ...
Oh ja, ich kenne auch das ich mich dauernd in den Angelegenheiten anderer Menschen befunden habe. Das einzigste was es mir gebracht hat ist jede Menge, Trauer, Schmerz und das Gefuehl das all meine Kraft aus mir herausgezogen wird. Ich glaube nicht das ein "Helfersyndrom" gut ist. Natuerlich ist es gut Menschen zu helfen. Haben dich die jeweiligen Menschen gebeten dies zu tun? NEIN! Wenn man helfen will dann frage ich jetzt vorher- willst du das. Denn oft wollte ich z.B. Menschen aendern weil ich dachte das waere besser fuer sie. Ist dies nicht etwas anmassend? Jeder hat sein Leben und seine Entscheidung wie er leben will. Es hat mir auch manchmal ein wohliges Gefuehl hinterlassen- ist es nicht toll wie ich anderen helfe ;-)? Mein Rat an dich (wenn du willst;-)) versuche einmal "the work" (infos auf dieser Web - Empfehlungen), damit kannst du vielleicht herausfinden was wirklich dahinter steckt das du glaubst allen helfen zu wollen. Meine Meinung ist, das man Stop sagen muss wenn man merkt das einem Kraft entzogen wird und man auch allgemein kein Gutes Gefuehl im Magen hat. Lerne erst einmal bei kleineren Dingen "nein " zu sagen und beobachte was geschieht. Wenn du erst einmal herausgefunden hast "nein" zu sagen, wirst du auch genug Kraft haben denen zu helfen die wirklich deine Hilfe wollen. Du kannst nicht die ganze Welt retten. Uebergebe den Rest in Gottes Hand. Alles Liebe
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